Das Mysterium der Carolina Bays

Posted by Andreas, Mai 30, 2008

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Von oben betrachtet ist ein großer Teil der Landschaft South Carolinas von seltsamen ovalen Senken bedeckt[1]. Bislang ist unbekannt, wie diese unter dem Namen “Carolina Bays” bekannten einzigartigen Formationen entstanden sind.

Trotz des Namens sind die Carolina Bays auch in Delaware, Maryland, New Jersey, North Carolina, Virginia, Georgia, und Nord-Florida zu sehen. Sie variieren in der Größe[4] von einem bis zu einigen tausend Morgen, und treten oft in Gruppen auf. Einige der Senken sind mit Wasser gefüllt und bilden Seen, die meisten aber enthalten bewachsene Feuchtgebiete.

Das auffälligste ist aber, dass jede einzelne in nahezu exakt die selben Ausrichtung liegt - was einige Leute zu der Auffassung bringt, sie könnten das Resultat von Meteroiteneinschlages sein. Es müsste sich dabei allerdings um ziemlich starke Einschläge gehandelt haben, da es Schätzungen zufolge über 500 000 von ihnen gibt.

Dies ist Lake Waccamaw, North Carolina, der allgemein als größte Carolina Bay gilt.

George Howard (etwas Carolina Bay fanatisch), hat einen umfassenden KML file kreiert, der die Position mehrerer Tausend der Bays in North Carolina markiert. Dieses Bild stammt aus Google Earth und zeigt die weissen Außenlinien, die zur genauen Positionsbestimmung der Bays hinzugefügt wurden.

Kann jemand hier das Mysterium der Carolina Bays lüften?

Ihr könnt mehr über die Carolina Bays bei Wikipedia erfahren. Danke an Keith Wright, David und Ogle Earth.

Geheimes Russisches Lager

Posted by Andreas, Mai 27, 2008

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Versteckt in den Wäldern Westrusslands liegt ein eine sehr verdächtig wirkende Ansammlung von Gebäuden, die bislang von der Google Earth Community noch nicht beschrieben wurde, und anscheinend auch im übrigen web noch nie erwähnt wurde.

Die Gebäude haben mit ca. 30 m alle die selbe Größe und weisen in die selbe Richtung. Von ebener Erde sind sie durch den dichten Wald von außen praktisch nicht auszumachen, jedoch wird das Gelände ringsum durch eine Straße begrenzt. Einige Gebäude scheinen allerdings zu fehlen, mehrere andere scheinen in letzter Zeit eingestürzt zu sein, weitere wiederum sind komplett überwuchert.

Es gibt einen kleine Gleisanbindung, welche den Ort von einem Depot in einem nahe gelegenen Dorf verbindet, Semrino, und das nächste Dorf mit einem Russischer Wikipedia Eintrag ist direkt südlich gelegen Susanin. Auch hier liegen leider jedoch keine weiteren Hinweise vor.

Alexei, unser multi-lingual autor von Google Sightseeing Italiano der auch Russich spricht , forscht weiter nach und förderte diese Kontaktsite zutage, welche die Gegen als gegenwärtige Armee “Reserve” beschreibt, d.h. ein strategisches Lager für Nahrung, Waffen oder anderes für den Notfall.

Trotz des schlechten Zustandes, beschreibt Alexei das Lager als aktiv und unter 24 Stunden bewaffneter Bewachung!

Danke an Ilya und Alexei.

Petra, eine aus dem Felsen geschlagene Stadt der Antike

Posted by Andreas, Mai 22, 2008

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Seit den Kreuzzügen von der westlichen Welt in Vergessenheit geraten und 1812 vom Schweizer Jean Louis Burckhardt wiederentdeckt, liegt die antike Stadt Petra - griechisch “Felsen” - in Jordanien, unweit der israelischen Grenze.

Von früheren Besiedlungen, die bis in die Steinzeit zurückgehen abgelöst, entstanden Petras erste feste Bauten im 3. Jh. vor Chr.. Vom 5. Jh. vor bis zum 3. Jh. nach Christus war Petra ein bedeutender Handelsplatz und bildete einen wichtigen Knotenpunkt der Weihrauchstraße. Das erstaunlichste ist, dass die Mehrzahl der erhalten gebliebenen Gebäude nicht im eigentlichen Sinne gebaut wurden, sondern direkt aus dem örtlichen Sandstein gemeißelt wurden, wie beispielsweise dieses antike Amphitheater.


Foto von ebener Erde

Der wohl am besten erhaltene Teil der Stadt ist das von Beduinen als Schatzhaus des Pharao bezeichnete Khazne al-Firaun, welches sich geschützt am Ende der hohen, engen al-Siq Schlucht befindet. Der Schutz der hohen Felswände sorgte dafür, dass das Schatzhaus - eigentlich ein Grabtempel - nicht wie viele andere architektonische Besonderheiten von Petra im Laufe der Jahrtausende vom Wüstenwind sandgestrahlt wurde.1

Auch wenn die Draufsicht nicht den Blick auf die Fassade selbst erlaubt, sehen davor wir eine Gruppe Touristen direkt davor.

Das Schatzhaus befindet sich an der Oberseite des Bildausschnitts und ein von der Gruppe aufgenommenes Foto würde ziemlich aussehen, wie dieses Bild.

Falls euch das Bild irgendwie bekannt vorkommt, erkennt ihr es vielleicht von Steven Spielbergs Film Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, in welchem es als Teil des fiktionalen “Tempel des heiligen Gral” erscheint.2

Wenn Ihr weiter “forschen” wollt, ist hier eine gute Karte mit allen örtlichen Sehenswürdigkeiten, oder geht zu Petras Seite auf Wikipedia.

Danke an Jason Griswold und Dan Kuck.


  1. Auch das Schatzhaus weist allerdings einige schwere Beschädigugen auf, wie zum Beispiel die deutlich erkennbaren Einschusslöcher in einer weit oben stehenden Urne. Dieser Schaden wird Beduinen zugeschrieben, welche auf diese Weise mögliche Schätze bergen wollten. Allerdings ist die dekorative Urne wie auch andere Behältnisse in Wahrheit aus massivem Fels … 

  2. Es ist natürlich kein Zufall, dass kürzlich der internationale Anlauf von Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels