Blaue Bäume

Posted by Andreas, Juni 30, 2008

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Im Allgemeinen wird als Tatsache akzeptiert, dass in der Natur keine Nahrungsmittel, Obst- oder Gemüsesorten mit der Farbe Blau vorkommen.

Diese Information wurde kürzlich durch die Wiedereinführung blauer Smarties1 relativiert, die ihre Farbe jetzt mit Hilfe von 100% biologischeem Seetangextrakt erhalten.

Zusätzliche Unterstützung für die “Blau in der Natur” Brigade kommt in the Form blauer Bäume, die auf Google Earth entdeckt wurden. Zuerst einmal gibt es in Australienss Mount Annan Botanic Garden einen auffällig blauen Baum.

Auf der Website des Gartens wird erläutert, dass die Bäume sein langem tot sind, aber die Behausung für verschiedene Arten von Termiten und Asseln bieten.

Sind es also die Termiten, die den Baum blau färben? Nein - weitere Erkundungen haben ergeben, dass der Baum ohne ersichtlichen Grund blau gestrichen wurde.

Vielleicht haben wir mit dieser verschwommenen Aufnahme eines blauen Baums aus Nordkalifornien mehr Glück.

Leider ist auch dieser nicht natürlichen Ursprungs, sondern das Werk des Künstlers Claude Cormier, der einen ganz normalen Baum mit 70,000 blue Weihnachtskugeln dekorierte. Auch hier - abgesehen von der künstlerischen Inspiration - ohne spezielle Gründe.

Also ist die Farbe Blau in der Natur offenbar auf Seetang beschränkt!

Fotos des australischen und des amerikanischen Baums könnt ihr auf Flickr anschauen.

Danke an Felippo, Logan und James.


  1. Lest auf jeden Fall im Wikipedia Artikel die brilliant detaillierte Beschreibung der Form. 

Three Sisters, Australien

Posted by Andreas, Juni 24, 2008

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Eine der beliebtesten Sights in New South Wales sind die berühmten Three Sisters - eine spektakuläre Formation aus drei zinnenartigen Felsspitzen, die über dem Jamison Valley in den Blue Mountains trohnen.

Die Felsspitzen heißen Meehni (922 m), Wimlah (918 m), und Gunnedoo (906 m) und ihr Anblick von der nahe gelegenen Aussichtsplatform am Echo Point ist wirklich spektakulär.

Die hier erkennbare Metalltreppe führt mit ihren über Tausend Stufenbis ins Tal .1

Die Blue Mountains sind eigentlich kein Gebirge sondern ein riesiges Plateau - mit Klippen von über 760 Metern Höhe. Allerdings liegt im “Blau” eine gewisse Wahrheit - wie auch auf den Fotos erkennbar. Beim Blick aus der Ferne wirkt das Tal wie mit unheimlichen blauen Nebel angefüllt.

Vielfach wird angenommen, dass die blaue Farbe etwas mit dem verdunstenden Öl der Eukalyptusbäume, die das Tal füllen, zu tun hat, tatsächlich aber stammt der Farbton von einem Prozeß, welcher Mie-Streuung genannt wird und der eintritt, wenn UV Strahlung von Partikeln in der Atmosphäre gestreut wird.2

Lest mehr über die Three Sisters und die Blue Mountains und die Katoomba Scenic Railway auf Wikipedia.

Danke an Mr. Stokes und Glenn Baker.


  1. Zumindest behauptet das mein Australischer Kollege Glenn. 

  2. Ich versteh es auch nicht! 

Die große Düne von Pyla (Wüstenwoche)

Posted by Andreas, Juni 18, 2008

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Fortsetzung der ersten GSS Wüstenwoche!

Obwohl es sich im engeren Sinne um keine Wüste handelt, ist die große Düne von Pyla (oder Pilat) an der südlichen Atlantikküste Frankreich gelegen, die mit Abstand größte Sanddüne Europas. Die Düne hat eine Ausdehnung von 500m mal 3 km und ist bis zu 117 hoch, besteht also ungefähr aus 60,000,000 m³ Sand.

Bedauerlicherweise lässt sich die riesige Wanderdüne nicht darauf ein, unbeweglich an ihrem Standort zu verharren, sondern scheint wild entschlossen, den angrenzenden Wald und allles andere, was sich ihr in den Weg stellt, zu verschlingen. Vorangetrieben durch den Abtrag der Küste bewegt sich die Düne mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 5 Meter pro Jahr ins Landesinnere, was multipliziert mit ihrer Länge bedeutet, dass ihr jährlich 15,000 qm2 zum Opfer fallen.

Straßen und mehrere Häuser sind durch das Voranscheiten der Düne schon vertilgt worden have already been obliterated by the dune’s progress, und wenn man die gegenwärtige Entwicklung anhält, wird in 40 Jahren auch die Straße nach Biscarrosse und der Campingplatz für immer verschwunden sein.

Für weitere Informationen gibt es - leider nur auf französisch und englisch - die offizielle Website der großen Düne von Pyla inklusive Fotogalerie in der es auch gute Fotos des im Sand versinkenden Waldes) gibt und natürlich die ausführliche Wikipedia Seite gibt.

Sand Tornado (Wüstenwoche)

Posted by Andreas, Juni 17, 2008

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**Fortsetzung der ersten Wüstenwoche. Für eine Woche publizieren wir vor allem Wüstenthemen! **

Die Sahara ist sicherlich die bekannteste Wüste der Welt und bedeckt den Großteil Nord-Afrikas. Hier schauen wir nur auf einen Winzigen Fleck in Teil in Niger. Es fällt auf den ersten Blick nicht auf, aber wenn ihr genau auf die Spitze dies Sanddüne schaut, seht ihr etwas, was wir für einen Dust Devil halten - ein Tornado aus Sand.

Sandstürme sind in der Sahara üblich und die sich daraus ergbenen Wände aus Sand können bis zu 6000 Meter Höhe annehmen. Tatsächlich wird dürch Wüstenstürme, die in der Sahelzone ihren Ursprung haben, zeitweise soviel Sand in die Luft gewirbelt, dass es zu einer von unteren atlantischen Luftschichten getragenen sandhaltigen Luftschicht in der Erdatmosphäre kommt, die bis nach Nordamerika getragen werden kann, vor allem aber, wie auf diesem Foto von flickr.com zu sehen, auf den Kanarischen Inseln zu einer Verdunklung der Atmosphäre und sehr trockenen, staubigen Unwettern führt.

Das Foto kommt von Google Earth und ist Teil des National Geographic Megaflyover Projects. Schaut euch auch dei früheren Beiträge mit weiteren dieser fantastischen hochauflösenden Bilder an!

Lest mehr über Staubteufel und die Sahara auf Wikipedia.

Danke an Yvan.

Wüste Namib

Posted by Andreas, Juni 16, 2008

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Die Namib in Namibia und Angola bildet einen Teil des Namib-Naukluft National Park, und erstreckt sich über ein Gebiet von 50,000 km². In diesem Teil der Erde herrscht seit mindestens 55 Millionen Jahren ein trockenes Klima, was die Namibische Wüste zur ältesten Wüste der Welt macht.

Ein großer Teil der Atlantikküste Namibias entfällt auf die Namib Wüste, wo das Zusammentreffen der feuchten Seeluft und der knochentrockenen Wüstenluft zu enormer Nebelbildung und starken Strömungen führt, was diesen Küstestreifen ebenso wie die bekanntere nördlich gelegenen Skelettküste zu einer tödlichen Gefahr für viele Seeleute werden ließ.

Mit scharfen Augen sind lassen sich auf diesem Bild einige Schiffswracks zu erkennen!

Abseits der Küste kommt es in dieser enormen Wüste zu weniger als 10 mm Regen pro Jahr, was abgesehen von den spektakulären und komplexen Dünenformationen, zu extremer Ödnis und Trockenheit führt.

Im östlichen Teil der Wüste befindet sich das bekannte Sossusvlei, auch Salzpfanne genannt, welches zeitweise von Wasser bedeckt wird wenn eine Sturzflut den Tsauchabfluss füllt. Achtet auf den Touristenbus im Schatten eines Baums.

Südlich liegt die Dead Vlei genannte Salzpfanne wo man sogar von hier aus “Skelette” von Bäumen ausmachen kann die schätzungsweise über 900 Jahre alt sind - von der Sonne scharz verbrannt und aus Mangel an Feuchtigkeit nicht verrotten.

Vielleicht am eindrucksvollsten der hier abgebildeten Sights sind aber möglicherweise die gigantischen Dünen, welche die die Salzpfannen umschließen. Einige von ihnen sind bis zu 340 metres hoch, und damt die höchsten Sanddünen der Welt.

Seht euch auch auf Flickr die gigantischen Dünen, die Baumskelette, oder die Dünen aus Sicht des Dead Vlei an.

Auch bei Wikipedia finden sich mehr infos der Namib Wüste, des Namib-Naukluft National Parks, des Tsauchab, Sossusvlei und des Dead Vlei.

Arches National Park

Posted by Andreas, Juni 13, 2008

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Der Arches National Park in Utah, USA, bietet einzigartige geologische Formationen, vor allem die riesige Anzahl natürlich geformter Bögen aus Sandstein, von denen über 2000 durch die allmähliche Erosionen des Felsgesteins entstanden sind.

Der bekannteste der natürlichn Bögen ist der Delicate Arch, der auch auf dem Nummernschild von Utah abgebildet ist, allerdings leider von oben nicht besonders eindrucksvoll wirkt.

Der Landscape Arch ist dagegen mit einer Spannweite von über 90 Metern beeindruckend groß!

Ebenso ist der Natural Arch sehr gut sichtbar - auf dem Foto ist es ist die helle sattelförmige Formation. Allerdings wirkt auch dieser Bogen in der Wirklichkeit weitaus beeindruckender!

Der Nationalpark enthält noch viele andere faszinierende Formationen, wie beispielsweise den Balanced Rock, ein “balancierender Felsen” mit einer Größe von drei Schulbussen. Im Bild lässt sich der Schatten des Felsens gut erkennen.

Schließlich kommen wir zum Fiery Furnace, zu deutsch: Glühender Ofen— ein Gebiet enger röhrenförmiger Durchgänge und hoher Felssäulen, welche, ähnlich dem namengebenden Ofen der biblischen Geschichte (http://en.wikipedia.org/wiki/Fiery_furnace), leicht passierbar ist. Zumindest solange Ihr euch auf einer von erfahrenen Rangern geführten Tour befindet.

Schaut euch auch unsere älteren Einträge der Rainbow Bridge, Utah und des Devil’s Tower, Wyoming an. Ihr könnt mehr über den Arches National Park auf Wikipedia lesen oder Bilder aus ebenerdiger Perspektive auf Flickr.

Danke an Cortney Moody, Jeff Alu, Jens Kilian, Jens Kilian, Michael Lustig, Roland Bock, woowoowoo, Jason Wolfe, Stuart and Steve Bryson.

Durchfahrtsgebäude in Japan

Posted by Andreas, Juni 5, 2008

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In Osaka, Japans “zweiter Stadt” ist Raum für Bürogebäude stark begrenzt. Und zwar so begrenzt, dass das sechsehnstöckige ‘Gate Tower Building’ den vierten, fünften und sechsten Stock einer Hochstrasse Platz machen musste!

Es heisst, dass das Bürogebäude im Jahr 1989 neu errichtet werden sollte, doch der Raum wurde auch für eine Auffahrtrampe des Highway gebraucht. Nach einige Jahren dauernden Verhandlungen wurde ein Kompomiss geschlossen: Das Gebäude wurde neu errichtet und die Hanshin Expressway Company mietete drei Stockwerke an und redekorierte sie in ungewöhnlichre Weise, indem sie eine Straße hindurchfürhte.

Auf der  Japanischen Wikipedia. gibt einige gute Fotos aus ebenerdiger Perspektive (und mehr infos wenn Sie Japanisch lesen können)

Danke an  Paul Watabe.