Gitarrenförmige Villa
Als dieses erstaunlich große Anwesen in Alabama, USA, entworfen wurde, muss der Besitzer die Möglichkeiten, die Google Earth bietet, wohl vorraus gesehen haben, denn vorort muss es unmöglich sein zu würdigen, dass dieses Grundstück in Form einer Gitarre gestaltet wurde.
Steht die Sonne recht, so werfen die Bäume entlang der Auffahrt Schatten, die die Bundstäbe am Hals der Gitarre darstellen. Die Terassengärten sind wie ein Gitarrenkorpus gestaltet, und die Hauptresidenz ist größer als die meisten Einkauszentren. Man könnte leicht meinen, dass dies das Landanwesen von jemandem ist, der von den Einkünften eines oder mehrerer Nummer-Eins-Hits lebt.
Allerdings wurde das Anwesen nicht von einem grössenwahnsinnigen Rockstar auf einem LSD-Trip erträumt, sondern von einem ehemaligen leitenden Geschäftsführer einer skandalgeplagten Gesundheitspflegegesellschaft. Wegen finanzieller Probleme war Larry House 2003 gezwungen seinen Besitz mit erheblichem Verlust zu verkaufen bevor die Konstruktion überhaupt fertig gestellt war.
Hier sind die Zahlen:
- Geschäzte $26 Millionen um das Anwesen zu bauen
- 4645 Quadratmeter Wohnfläche
- 27 Acker Land
- 21 Schlafzimmer und 22 Badezimmer
- eine Garage für 13 Autos
- ein Heimkino mit 25 Sitzplätzen
- ein Weinkeller für 2000 Flaschen
- und trotz der Kosten für Konstruktion und Inhalt (inklusive vieler Antiquitäten) wurde es bei einer Auktion für weniger als $4 Millionen verkauft.
Eine Galerie des Gebäudes und des Grundstücks kann man hier sehen, und wenn das zu freigiebig für deine Finanzen ist, dann ist vielleicht ein gitarrenförmiger Swimmingpool, wie ehemals auf dem englischen Google Sightseeing zu sehen, erschwinglicher.






Hi,
ich finde es absolut begrüßenswert, dass es Google Sightseeing auch in Deutsch gibt, schließlich werden so viele Besucher angesprochen, die des Englischen nicht so mächtig sind. Umso mehr, als das englische Original doch von einem leichten, volksnahen schottischen Akzent geprägt ist (was im Prinzip nicht negativ ist, sprechen und schreiben doch wohl die meisten Menschen auf der ganzen Welt keine Sprachen nach Lehrbuch-Regeln).
Schade nur, dass in der deutschen Version sich ebenfalls ein starker Akzent hält, der doch stark an eine automatische Übersetzung erinnert. Dazu passen natürlich nicht die Tippfehler (’miesten’ statt ‘meisten’).
Ich denke, ein wenig mehr Sprachsorgfalt würde den Wert der deutschen Google Sightsseing Seite sehr gut tun.
PS: Übrigens ist das Feld “Sende mir eine E-Mail wenn neue Kommentare eintreffen” hier unten nicht übersetzt.
Lieber Jan,
erst einmal vielen Dank für deine Kritik. Zum einen merken wir dadurch (unabhängig von den Google Analytics Statistiken), dass diese Seite gelesen wird, und vor allem, wie sie bei den Lesern ankommt. Zum anderen können wir uns natürlich nur durch Kritik verbessern.
Ich kann dir versichern, dass es sich bei den Übersetzungen nicht um automatische handelt. Vielmehr übersetzen wir zu zweit, meine Schwester Jenni und ich. Jenni selbst lebt und arbeitet in Schottland schon seit vielen Jahren, und deswegen halten sich ihre Übersetzungen wohl sehr stark an englischen/schottischen Strukturen, was zu dem Eindruck führen kann, dass es ich hierbei um automatische Übersetzungen handelt. Ob meine Übersetzungen dahingegen besser sind, kann und will ich gar nicht beurteilen. Zudem wird zur Zeit der Großteil der englischen Beiträge von Jenni übersetzt (unabhängig davon, wessen Name unter dem Artikel später auftaucht). Ich will uns hier auch gar nicht rechtfertigen, viel mehr dir die Gründe für die Qualität der Übersetzungen näher bringen.
Wie du an einigen Punkten auf der Website sehen kannst (oben das fehlende Bild von Jenni und mir, unter den Kommentaren die fehlende Übersetzung – danke nochmal für den Hinweis), sind wir erst ganz frisch am Werk. Es ist jetzt gerade mal einen Monat her, seitdem Jenni und ich uns um diese Seite kümmern. Wir hoffen, die Qualität der Übersetzungen weiterhin zu verbessern und schließlich so auch weitere Leser gewinnen zu können.
Ich hoffe, du bleibst uns als Leser erhalten und wir können auch weiterhin von dir Lob und Kritik empfangen.
Joe
Wow – die Villen kosteten 26 Mio?
>>Geschäzte $26 Millionen um das Anwesen zu bauen
Besucht mal die Seite http://www.auxionit.com – hier könnt ihr auch Villen im Wert von einigen Millionen erlosen!
Liebe Grüße,
Auxionit!
hätte mal gerne fotos von innen gesehen…