Die weltgrößte Wetterfahne
Die weltgrößte Wetterfahne gibt es in Yukon, Kanada, zu sehen, neben der Landebahn des Whitehorse Flughafens, und zwar in der Gestalt eines DC-3 Flugzeugs.
Nach 28 Jahren Dienst, hauptsächlich im Norden Kanadas, wurde das Flugzeug 1970 zur Ruhe gesetzt und stand einige Zeit nutzlos herum. Durch die Bemühungen einer Gruppe Freiwilliger wurde das Flugzeug restauriert und 1981 auf einem speziell dafür entworfenem Sockel befestigt. Das Flugzeug ist so gut ausbalanciert, dass es einen Windstoß von nur 5 Knoten benötigt, um in Bewegung gesetzt zu werden. Laut Wikipedia ist eine DC-3 fast 20 Meter lang, 5 Meter hoch, und über 8.000 Kilogramm schwer.
So weit wir wissen, ist das Flugzeug noch nicht offiziell anerkannt worden, denn der Guinness Welt Rekord wird zur Zeit von einer Wetterfahne auf dem Dach der Tio Pepe Anlage in Jerez, Spanien, gehalten. Da die spanische Wetterfahne allerdings kleiner als ein Flugzeug ist, und die Google Bilder nicht die besten sind, ist sie nur schwer zu erkennen. Bei Live Maps hat man eine klarere Ansicht.
Es ist schwierig weitere Informationen über die Tio Pepe Wetterfahne zu finden – auf dieser Seite wird sie (auf English) als fast 40 Meter hoch und 2.700 Kilogramm schwer beschrieben (allerdings sieht es von diesen Bildern her so aus, als würde die Gesamthöhe das Gebäude mit einschließen).
Ausserdem gibt es noch eine weitere Wetterfahne, in Montague, USA, die Anspruch darauf erhebt, die weltgrößte Wetterfahne zu sein. Aber, obwohl die amerikanische Wetterfahne mit 14 Metern Höhe und 8 Metern Länge ebenfalls höher ist als eine DC-3, ist sie auf keinen Fall so groß! Die Google Bilder der Stadt sind zwar in sehr geringer Auflösung, aber bei Live Maps kann man sie ziemlich gut aus der Vogelperspektive erkennen.







Die DC-3 als Windfahne findet ich unglaublich – ich hätte niemals gedacht, dass bei nur 5 Knoten die 8t bewegt werden können. Interessant wäre sicher auch zu wissen, wie die Windfahne bei Sturm funktioniert – da muss doch dann ein wahnsinniger Auftrieb an den Flügeln entstehen.