Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

Google Earth in den Nachrichten

Posted by Joe, Februar 5, 2009

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Rückblickend gab es seit Jahresanfang mehrere Berichte in den Nachrichten, die sich zum Teil auf Google Earth bezogen.

Zuerst gab es eine Story bezüglich Steet View – die garage419 Site hat Bilder einer Strasse in den Bergen Colorados veröffentlicht, wo der Google Wagen angeblich Spionageaufnahmen einer Flotte von streng geheimen, bisher unveröffentlichten Porsches aufgenommen haben soll!

In Wirklichkeit ist dies der Mount Evans Scenic Byway, die höchstgelegene, gepflasterte Autostraße in Nordamerika, und angeblich der einzige Ort der Welt, wo Auto Hersteller ihre Wagen in Höhenlagen von bis zu 4.306 Metern testen können.

Als nächstes hat die Britische Zeitung ‘Daily Mail’ einen Bericht veröffentlicht über eine ‘verlorene Welt’, die mit Hilfe von Google Earth entdeckt wurde. Eine Gruppe Naturschützer aus Kew Gardens in London hat unerwarteterweise ein Fleckchen grünen Waldes in den Bergen Mozambiks entdeckt, und beim darauffolgenden Besuch sind sie einer neue Kreuzotter Spezies, drei neuen Schmetterling Spezies, einer selten gesehen Orchidee, riesigen Schlangen, und einer Kolonie seltener Vögel begegnet.

Leider hat die Zeitung in ihrem Artikel vergessen einen Link zum neu entdeckten Paradies beizufügen, aber der immer verlässliche Stefan von Ogle Earth konnte zum Glück mit den entsprechenden Bildern dienen.

Am interessantesten, laut Stefan, ist, dass es auf den Bildern keine Ortsnamen zu sehen gibt, selbst wenn man sie im Zusammenhang mit der umfassenden [Geonames.org][http://geonames.org) Datei ansieht. Es scheint also, dass jeder sein eigenes, bisher unentdecktes, Paradies finden könnte - man muss einfach dort nachschauen, wo bei den Geonames und Google Earth Dateien keine Ortsnamen zu finden sind!

Zum Schluss kommt der Bericht des amerikanischen “Schatzsuchers”, der per Gericht versucht hat das Recht zu gewinnen, ein versunkenes Schiff auszuheben, dass er per Google Earth ausfindig gemacht hatte. Herr Nathan Smith schätzt, dass das Schiff 1822 auf Grund gelaufen und im Schlamm in der Nähe vom Mission River in Texas versunken ist, als es versuchte einem Orkan auszuweichen. Herr Smith behauptet, dass die Hälfte der Besatzung während der Fahrt ums Leben kam, und die Überlebenden vom einem Kannibalen Stamm umgebracht wurden (nun muss man sich schon selber fragen, ob es wohl angenehmer wäre, zu ertrinken, oder seinen Lebensabend in einer kochend heißen Bechamelsoße zu verbringen). Er glaubt auch, dass das Schiff 3 Milliarden Dollar an versunkenen Schätzen enthielt.

Natürlich verrät Herr Smith nicht genau, wo der versunken Schatz liegt, nur dass er sich ungefähr hier befindet. Aber vielleicht können wir Herrn Smith, mit Hilfe der Google Earth Bilder, ja in der Schatzsuche zuvorkommen (das Google Earth Team wird sich aufgrund einer anstehenden Reise nach Texas nach hoffentlich erfolgreichem Fund erst in einer Woche wieder melden – dann aber aus Monte Carlo ^^). Allen anderen Schatzsuchern aber natürlich auch: Viel Glück!

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lat/lng:55.9494,-3.2000

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