Und als ihr geglaubt habt, es sei sicher…
Headington, ein Vorort der berühmten Universitätsstadt Oxford, ist der einzig bekannte Lebensraum des Lufthais, ein seltener aber gefürchteter Raubfisch der aus Höhen von mehr als 400 Metern auf seine ahnungslosen Opfer hinabstürzt! Unglaublicherweise hat der Google Street View Wagen es geschafft, die Folgen eines schecklichen Luafthai Angriffs aufzunehmen!
Okay, zugegeben, das haben wir alles nur erfunden. Dieser über 7 Meter lange Hai ist tatsächlich aus Glasfasern erstellt[^1], und wurde 1986 im Namen der Kunst durch das Dach der New High Street Nummer 2 gestoßen. Bill Heine, der die Skulptur in Auftrag gegeben hat und das Haus immer noch besitzt, sagt die Skulptur sollte “ausdrücken wie sich jemand völlig ohnmächtig fühlt, und aus diesem Gefühl der Ohnmacht und Wut und Verzweiflung ein Loch in sein Dach reißt…Es sagt etwas aus, über CND, Atomenergie, Chernobyl und Nagasaki.”
Der Hai ist seitdem zu einem einheimischen Markenzeichen geworden, owohl er fast nicht überlebt hätte: kurz nachdem die Skulptur errichtet wurde, hat der Stadtrat von Oxford verfügt, das man ohne Baugenehmigung nicht so ohne weiteres einen Hai durch sein Dach stecken darf, und angeordnet, dass er entfernt wird. Bill hat den Entschluss angefochten, und in einem seltenen Augenblick der Vernunft hat die Regierung entschieden, dass der Hai bleiben darf.
Leider war das Haus, als die Street View Aufnahmen gemacht wurden, gerade von einem Gerüst umgeben. Um es in seiner ganzen Pracht zu bewundern, muss man daher die offizielle Hai Seite besuchen (leider nur auf Englisch).
Dank an Cyan und Julian.



