Aus dem Archiv: Berliner Luftbrücke
Im Jahre 1948 besetzte die Sowjetunion Ostberlin, sowie die Ostdeutschen Länder, die Berlin umgaben, so dass die Alliierten, die Westberlin kontrollierten, von dem sowjetisch-besetztem Gebiet völlig eingekesselt waren. Als die Sowjeten jeglichen Zug-, Straßen- und Wasserwegverkehr nach Westberlin blockierten, begannen die Alliierten die Berliner Luftbrücke, in der alle Vorräte, die die Westberliner brauchten, eingeflogen wurden. Die Kampagne, die 15 Monate anhielt, kostete über $224 Millionen.
Das Denkmal, das an diese Aktion erinnert, ist in zwei Hälften, jeweils eins in Berlin und Frankfurt. Jede Hälfte hat die Form einer halben Brücke, die sich einander entgegen strecken. Die erste Hälfte, innerhalb Berlins sieht hier leider nur wie ein weißer Fleck aus, aber diese Aufnahme vor Ort hilft hoffentlich beim entschlüsseln der Satellitausnahme. Östlich des Denkmals ist der Flughafen Tempelhof, wo die häufigen Flieger der Luftbrücke landeten. Auf dem Sockel des Denkmals sind die Namen der 78 Mann Besatzung und des Bodenpersonals, die während der Aktion ums Leben kamen.
Die Frankfurter Hälfte der Brücke befindet sich vor dem oFrankfurt Rhein-Main Flugen zwischen einem DC-4 (Süden) and a DC-3 (Norden) Flieger, welche die Güter transportiert haben, und jetzt permanent ausgestellt sind (Aufnahme vor Ort). einwohner nannten die Flieger “Rosinenbombers”, da sie oft Süssigkeiten für die Kinder enthielten.
Dank an Daniel



