Death Valley (Wüsten Woche 2)
Der Death Valley Nationalpark, welcher in der Mojave Wüste in den USA liegt, ist ein 13.630 Quadratkilometer umfassendes Naturschutzgebiet und liegt auf der Grenze von Kalifornien und Nevada. Wie man den Namen des Tales bereits schon entnehmen kann, ist das dortige Klima äußerst unhauslich für menschliche Siedler – dennoch halten sich 700.000 Besucher hier jedes Jahr auf, wenn auch nur für wenige Tage. Kein Wunder, denn immerhin findet man hier den heißesten und den trockensten und den niedrigsten liegenden Platz in ganz Nordamerika (letzteres bzgl. NN).
Der Talboden wird gerade Mal von 4 Liter pro Quadratmeter benässt – pro Jahr! – und liegt größtenteils unterhalb des Meeresspiegels. Seine einmalige Position zwischen der Sierra Nevada Gebirgskette im Westen und der Amargosa Range Gebirgskette im Osten schafft die ideale Bedingung, um die Temperaturen in den Sommermonaten über 40°C steigen zu lassen. 1913 wurde im Death Valley sogar eine Temperatur von 56.7°C gemessen. Damit gilt das Death Valley als der heißeste Ort der westlichen Hemisphäre!
Die Badwater Senke, unten abgebildet, ist eine sehr breite Salzebene, die sich am südlichen Ende des Parks befindet. Mit 85,5 Metern unterhalb des Meeresspiegels ist es der niedrigste Punkt im ganzen Tal und sogar in ganz Nordamerika!
Durch seine niedrige Lage entzieht die Senke in seltenen Fällen seiner Umgebung das Wasser und wird so zu einem richtigen, vollgefüllten See. Auf dem rechten, oberen Bild sehen wir eine Satellitenaufnahme vom Februar 2005, als ungewöhnlich viel Regen die Senke vor wenige Tage gefüllt hatte; dabei entstand ein Salzsee.
Nur wenige Kilometer weiter Tal aufwärts kann man deutlich die vielfarbigen Gesteinformationen sehen, welche eine weitere Attraktion der Death Valley bilden, die als ‘Artist’s Palette’ bekannt ist (zu deutsch: Künstler Palette).
Entlang einer Strecke der Straße die als ‘Artist’s Drive’ (zu deutsch: Künstler Fahrweg) bekannt ist, kann man ein reiches Spektrum an Farben in eine relativ isolierten Gegend sehen. Die Variationen von Rot, Rosa, Gelb und Grün werden durch die Oxidation der verschiedenen Metalle im Gestein gebildet.
Zum nördlichen Ende des Parks hin ist die diverse Topographie der Death Valley in vielen verschiedenen Stadien der Winderosion zu sehen.
Links übersieht der Zabriske Point eine extrem Erosionslandschaft, die aus Ablagerungen eines prähistorischen Seebettes zusammengesetzt ist. DieMesquite Sand Dünen, einige mehr als 40 Meter hoch, sind rechts abgeildet, in der Nähe der nördlichen Grenze der Death Valley. Wegen ihrer realativen Nähe zu Los Angeles, haben die Dünen schon für viele Holywood Filme als Wüstenkulissen gedient, unter anderem für die SKrieg der Sterne Filme.
Weiter Information gibt es (wie immer) beiWikipedia, oder (auf English) beim US National Parks Service.
Dank an hexodus, Rob Smith, Keith, Beej und Jillian Johnson.








