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Jenni und Joel

Picher, Oklahoma

Posted by Jenni, Juli 13, 2009

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Picher, Oklahoma, ist eine kleine Stadt im Nordosten von Oklahoma nahe der Kansas-Missouri Grenze. Sie war einst ein bedeutendes Zentrum für die Gewinnung von Schwermetallen, mit einigen der produktivsten Bleibergwerken der Welt. Anfang der 1970er wurden allerdings alle Bergwerk Operationen eingestellt, wobei 480 Kilometer an Stollen, 180 Millionen Tonnen Giftmüll, und eine Stadt ohne große Zukunft hinterlassen wurden.

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Den Einwohnern von Picher wurde der übrig gebliebene, giftige Abfall von den Untergrundbohrungen hinterlassen, der in der Landschaft verstreut ist und teilweise über hundert Meter über der Stadt empor ragt.

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Davon abgesehen, dass dies von Pichers landschaftlicher Schönheit ablenkt, enthält der Abfall besonders feinen Bleistaub und stellt ein ungeheures Risiko für die Gesundheit der Einwohner dar. Kinder sind dem giftigen Staub gegenüber besonders empfindlich, da ein erhöhter Grad an Blei im Blut zu Lernbehinderungen führen kann. Blei und Zink haben sogar Pichers Trinkwasser kontaminiert, ebenso viele natürliche Schwimmbecken die von Jugendlichen aufgesucht werden.

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Um das Ganze noch schlimmer zu machen, sind viele der ehemaligen kilometerlangen Bergwerktunnel seid den ‘50ern eingestürzt, was sich bis heute fortsetzt. Durch diese geologische Instabilität ist der größte Teil der Stadt als Wohnort für unsicher erklärt worden, und viele ehemaligen kommerzielle Stadtteile sowie Wohnblocks sind im baufälligen Zustand.

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1983 wurde Picher und die umgebenden Bergwerke zu einer der umweltverschmutztesten Orte in den Vereinigten Staaten erklärt, und wurde zu einer Priorität für dieEnvironmental Protection Agency (EPA). In den Jahrzehnten darauf haben die EPA und die US Regierung mehrere Versuche gestartet, die Einwohner von Picher umzusiedeln. Obwohl eine Gruppe handfester Individuen der Umsiedlung resistiert haben, wird die Stadt Anfang September dieses Jahres offiziell schließen. Am 13 Juni wurde Abschied gefeiert, bei dem langjährige Einwohner über bessere Zeiten reflektieren konnten.

Mehr Informationen über Pichers Geschichte und ihre letzten Tage gibt es auf Englisch in diesem CNN Artikel. Ebenso informationsreich ist die Website “The Creek Runs Red” , auf der es eine Dokumentation über die Gegend gibt.

Dank an Brian in Texas.

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