Alle Sights der Kategorie 'Andere Fahrzeuge'

Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

Auch Google scheint Abwrackprämie zu nutzen

Posted by Joe, Februar 11, 2009

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OK, ich gebe zu, die diesen Artikel betreffende Begebenheit geschah in Paris, und nicht in Deutschland. Dennoch könnte man meinen, dass Google Gebrauch von der Abwrackprämie macht, oder zumindest nicht so gebeutelt von der momentanen wirtschaftlichen Lage sein kann, denn der Fuhrpark an Google Sightseeing Wagen scheint in Paris größer zu sein, als der Fuhrpark der dortigen Taxivereinigung. Es scheinen sogar so viele Google Wagen dort herumzufahren, dass sie sich inzwischen gegenseitig fotografieren.

auto

Leider ist die Qualität des Thumbnails sehr schlecht, allerdings kann man den anderen Google Wagen auch nur aus einem Blickwinkel sehen (der Rumpf scheint völlig zu fehlen) – ich nehme mal an, dass dieses Foto nicht unbedingt gewollt ist, und dass, sobald erneut Fotos von der Gegend erstellt worden sind, das betreffende Auto völlig verschwinden wird. Insofern, schnell ansehen, bevor es weg ist!

Dank an Mucbarney.

Google Earth in den Nachrichten

Posted by Joe, Februar 5, 2009

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Rückblickend gab es seit Jahresanfang mehrere Berichte in den Nachrichten, die sich zum Teil auf Google Earth bezogen.

Zuerst gab es eine Story bezüglich Steet View – die garage419 Site hat Bilder einer Strasse in den Bergen Colorados veröffentlicht, wo der Google Wagen angeblich Spionageaufnahmen einer Flotte von streng geheimen, bisher unveröffentlichten Porsches aufgenommen haben soll!

In Wirklichkeit ist dies der Mount Evans Scenic Byway, die höchstgelegene, gepflasterte Autostraße in Nordamerika, und angeblich der einzige Ort der Welt, wo Auto Hersteller ihre Wagen in Höhenlagen von bis zu 4.306 Metern testen können.

Als nächstes hat die Britische Zeitung ‘Daily Mail’ einen Bericht veröffentlicht über eine ‘verlorene Welt’, die mit Hilfe von Google Earth entdeckt wurde. Eine Gruppe Naturschützer aus Kew Gardens in London hat unerwarteterweise ein Fleckchen grünen Waldes in den Bergen Mozambiks entdeckt, und beim darauffolgenden Besuch sind sie einer neue Kreuzotter Spezies, drei neuen Schmetterling Spezies, einer selten gesehen Orchidee, riesigen Schlangen, und einer Kolonie seltener Vögel begegnet.

Leider hat die Zeitung in ihrem Artikel vergessen einen Link zum neu entdeckten Paradies beizufügen, aber der immer verlässliche Stefan von Ogle Earth konnte zum Glück mit den entsprechenden Bildern dienen.

Am interessantesten, laut Stefan, ist, dass es auf den Bildern keine Ortsnamen zu sehen gibt, selbst wenn man sie im Zusammenhang mit der umfassenden [Geonames.org][http://geonames.org) Datei ansieht. Es scheint also, dass jeder sein eigenes, bisher unentdecktes, Paradies finden könnte - man muss einfach dort nachschauen, wo bei den Geonames und Google Earth Dateien keine Ortsnamen zu finden sind!

Zum Schluss kommt der Bericht des amerikanischen “Schatzsuchers”, der per Gericht versucht hat das Recht zu gewinnen, ein versunkenes Schiff auszuheben, dass er per Google Earth ausfindig gemacht hatte. Herr Nathan Smith schätzt, dass das Schiff 1822 auf Grund gelaufen und im Schlamm in der Nähe vom Mission River in Texas versunken ist, als es versuchte einem Orkan auszuweichen. Herr Smith behauptet, dass die Hälfte der Besatzung während der Fahrt ums Leben kam, und die Überlebenden vom einem Kannibalen Stamm umgebracht wurden (nun muss man sich schon selber fragen, ob es wohl angenehmer wäre, zu ertrinken, oder seinen Lebensabend in einer kochend heißen Bechamelsoße zu verbringen). Er glaubt auch, dass das Schiff 3 Milliarden Dollar an versunkenen Schätzen enthielt.

Natürlich verrät Herr Smith nicht genau, wo der versunken Schatz liegt, nur dass er sich ungefähr hier befindet. Aber vielleicht können wir Herrn Smith, mit Hilfe der Google Earth Bilder, ja in der Schatzsuche zuvorkommen (das Google Earth Team wird sich aufgrund einer anstehenden Reise nach Texas nach hoffentlich erfolgreichem Fund erst in einer Woche wieder melden – dann aber aus Monte Carlo ^^). Allen anderen Schatzsuchern aber natürlich auch: Viel Glück!

Aufgespiesste Autos im Namen der Kunst

Posted by Jenni, Januar 22, 2009

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Wenn man die Telephone Road in Waikato, Neuseeland, entlang fährt, könnte man meinen, jemand hätte versucht sein Auto auf einem großen Baumstumpf zu parken.

Dies scheint kein offiziell sanktioniertes öffentliches Kunstwerk zu sein, sondern vielmehr das Werk eines wohlgesinnten einheimischen Kunstförderers (oder vielleicht einfach die Folge von schlichtweg schlechtem Autofahren).

Dieses mysteriöse Kunstwerk erinnert an die Spindel in Illinois, eine Skulptur die aus 8 Autos besteht, die auf einem 150 Meter langen Stachel aufgespießt sind. Das englische Google Sightseeing hat diese Skulptur 2006 schon mal von oben gezeigt, aber seid dem ist sie auch vom Street View Wagen aufgenommen wurden.

Ebenfalls 2006 hatten einige Einheimischen Google Sightseeing darueber informiert dass dieses äußerst geniale Kunstwerk bedroht sei von denjenigen, die es unverständlicherweise als “Schandfleck” betrachteten! Die Debatte zog sich hin bis Mai 2008, als die Spindel dann leider abgerissen und verschrottet wurden.

Aber vielleicht ist nicht alles verloren, denn die zwei obersten Autos (ein 1967 Käfer und ein BMW, die von dem Autraggeber des Kunstwerkes gestifftet worden waren) wurden vorm Verschrotten gerettet – in der Hoffnung, dass sie eines Tages als Teil von “Spindel 2″ wiederverwertet würden!

Gibt es irgendwo eine Petition, die wir unterschreiben können?

Dank an John Burns

Die weltgrößte russische Puppe

Posted by Jenni, Januar 15, 2009

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Matrjoschkas, oder russische Puppen, sind mehrteilige Holzpuppen-Sets, die ineinander verschachtelbar sind. Mit ihrem russischen Namen und einer weit zurückreichenden russischen Tradition mag es daher verwunderlich sein, dass die weltgrößte russische Puppe sich in Manjur, China, befindet.

Diese 30 Meter hohe Nachbildung einer Matrjoschka wurder 2007 als eine Touristenattraktion erbaut. Sie ist mit Bilder von chinesischen, mongolischen und russischen Mädchen geschmückt, um die Ethnizitäten der Region zu refkletieren. Der Platz ist weiterhin mit 200 kleineren Puppen dekoriert, die Berühmtheiten aus aller Welt darstellen.

Diese Innere Mongolische Stadt ist China’s betriebsamster Eingangshafen und bearbeitet 60% der Importe und Exporte nach Russland und Osteuropa so wie Züge zwischen Beijing und Moskau. Die riesigen Bahnhöfe mit ihren Güterzügen und Passagierzügen weisen darauf hin wie wichtig Zugverkehr in dieser Region ist.

Die Grenze zwischen den beiden Ländern ist gezeichnet durch einen weiteren beindruckendenen Platz, einige Tore und den üblichen Anzeichen der chinesischen Bürokratie.

Fotos der Puppen und weitere Gegenden der Stadt gibt es bei Panoramio zu sehen.

Dank an Micradott.

Der Weltgrößte Muldenkipper

Posted by Jenni, Dezember 3, 2008

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Er ist vielleicht nicht so aufregend wie andere “weltgrößte” Kandidaten, aber hier präsentieren wie euch den beindruckenden (ehemals) weltgrößten Muldenkipper!

Als Prototyp gebaut und “Terex Titan” gennant, misst der LKW satte 20 Meter Länge und kann ein Ladegewicht bis zu 350 Tonnen transportieren.

Der Hersteller hat sich viele eventuell unwahre Fakten über den LKW ausgedacht, zum Beispiel das er “2 Greyhound Busse (Greyhound ist eine US Busfirma) und 2 Pickups” oder “1,000,000 Golfbälle” halten kann.

Wie beindruckend diese Fakten auch sein mögen, bei 1990 hatte der Terex Titan sein Brauchbarkeitsdatum überschritten und wurde von der Stadt Sparwood in British Kolumbian gekauft um permanent ausgestellt zu werden.

Mehr über die Terex Corporation und den Terex Titan gibt es teils auf Englisch auf Wikipedia zu lesen, und auf Youtube gibt es dieses überdramatisierte Video des LKWs zu sehen.

Auf dem englische Google Seightseeing wurde ehemals schon bei Bingham Canyon Mine über riesige LKWs berichtet.

Sowjetischer Panzerfriedhof

Posted by Jenni, November 27, 2008

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Nördlich von Afghanistans Hauptstadt Kabul liegt der “Panzer Friedhof“. Hier rosten hunderte Sowjetischer Panzer vor sich hin, seit sie am Ende des Sowjetischen Krieges in 1989 hier hinterlassen wurden.

Angeblich benutzten die Taliban dieses Feld um Ersatzteile für ihre aktiven Panzer in einem militärischen Stützpunkt zu sammeln, der hier östlich zu sehen ist. Man kann sehen das die U.S. Bomber den größten Teil der Gebäude hier zerstört haben, und dadurch die riesigen Krater in den umliegenden Anlagen verursachten.

Gute Bilder vom Friedhof vor Ort gibt es auf dieser russischen Website (Warnung: die Site beinhaltet einige Werbung, die man sich vielleicht nicht am Arbeitsplatz ansehen sollte).

Dank an jher

Australischer Road Train

Posted by Andreas, August 15, 2008

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Als Google kürzlich Street-Views von einigen ausgedehnten einsamen Straßen durch das Innere Australiens veröffentlichte, erwarteten die meisten Leute hier draußen wenig Besonderes.

Ehrlich gesagt, lagen diese Menschen zum großen Teil ganz richtig. Allerdings entdeckte die Street-View Crew dann und wann doch etwas von Interesse. In den Wüsten von Südaustraliens auf dem Stuart Highway, können wir einen heran nahenden Truck sehen. Und offenbar ist es ein wirklich großer Truck!

Moment mal – ist das etwa noch ein Truck, der da gefährlich eng hinter dem ersten fährt? Nein – der erste riesige Truck zieht einen Tieflader, …. auf dem noch Truck steht und dahinter noch einen Anhänger!

Das Zeichen am Ende dieses riesigen Gefährts erläutert netterweise, dass es sich hier um einen so genannten “ROAD TRAIN” handelt – eine Art Lasttransport wie er in abgelegenen Gebieten Australiens, der USA und West-Kanadas genutzt wird, um sehr große Ladungen über sehr weite Entfernungen zu transportieren. In den USA und Canada sind die Bezeichungen “Triples,” “Turnpike doubles” und “Rocky Mountain doubles” gebräuchlicher.

Der hier gezeigte Road Train ist übrigens ein “Triple”, und dazu noch “doubled-up” (d.h. er transportiert weitere leere Road Train-Anhänger), aber einige dieser Züge ziehen bis zu 4 aufeinander folgende Anhänger. Australien hat die größten und schwersten legalen Lastzüge der Welt, von den einige bis zu 200 Tonnen wiegen.

Auf der englischen Google Sightseeing: Trucks Pulling Trucks

Dank an Virtual Globe Trotting

Eisstraßen Trucker

Posted by Andreas, Juli 8, 2008

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Blickt man auf den gefrorenen Amurstrom, der an Chinas Nordgrenze zu Russland verläuft, sieht man hier einige Trucks, die von den furchtlosen und legendären Eisstraßen Truckern gefahren werden!

Auch wenn es auf den ersten Blick aberwitzig erscheint, für schwere LKW “Eisstraßen” über Seen, Flüsse oder Meere zu bauen, ist es tatsächlich oft besser als sie auf dem Land anzulegen, da auf dem Eis im Gegensatz zu hügeligen und bewaldeten Gelände lange und glatte Untergründe ja schon bestehen. In diesem Fall sieht es so aus, als ob es auch der einzig mögliche Weg über den Fluss ist.

In einem tonnenschweren Truck über zugefrorene Gewässer zu fahren ist natürlich einigermaßen gefährlich. Abhängig vom Land muss das Eis nur ungefähr 20cm dick sein um von den Behörden für die Trucks freigegeben zu werden, wobei die Geschwindigkeiten dann oft auf schmerzhaft langsame 26km/h begrenzt werden. Glücklicherweise scheinen es unsere Trucker nicht allzu weit zu haben, anders als die Männer, die jedes Jahr die 568 Kilometer lange Winterstraße von Tibbitt nach Contwoyto Winter Road zurücklegen müssen.

Eisstraßen Trucker wurden durch eine amerikanische TV Show gleichen Namens berühmt, und offenbar wurde schon grünes Licht für auf der Serie basierenden Spielfilm gegeben, dessen Dreharbeiten noch 2008 beginnen. Ich habe die TV Show noch nicht gesehen, aber habe gehört, dass es wesentlich spannender ist, als langweilige Aufnahmen von einsamen Truckern, die mit 26km/h über einsame gefrorene Seen fahren.

Mehr über Eisstraßen auf Wikipedia.

Danke an pooms.