Alle Sights der Kategorie 'Natürliche Wahrzeichen'

Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

Aktualisierung von Streetview USA

Posted by Jenni, Dezember 19, 2008

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Kürzlich kündigte Google an, dass weitere Städte in den USA jetzt in Street View zu sehen sind, wie zum Beispiel Memphis, Tennessee; Birmingham, Alabama; und Charleston, South Carolina.

Noch viel interessanter ist, dass seit dieser neusten Aktualisierung nun auch viele Gegenden zwischen Orten auf Street View zu sehen sind, wie zum Beispiel die Highways von Küste bis Küste, und dass die Flächendeckung der USA in Street View sich verdoppelt hat.

Das bedeutet, dass einige der ehemaligen Google Sightseeing Beiträge, wie zum Beispiel der Turm des Teufels in Wyoming, jetzt auch zum ersten Mal in Street View erscheinen.

Wer findet bei all dieser neuen Auswahl an Street View Bildern die nächste Strassenprügelei, das nächste brennende Haus, oder die nächste Fahrradniederlage – also, schickt uns eure Street View Entdeckungen!

Turm des Teufels

Posted by Jenni, Dezember 15, 2008

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Der “Devils Tower”, oder auch Turm des Teufels, ist ein Monolith, der mit einer Höhe von ungefähr 256 Metern in die Landschaft von Wyoming in den USA hinausragt. Es ist wohl der berühmteste Berg von Wyoming, denn er hat es bis nach Hollywood geschafft (und das ohne sich von der Stelle zu bewegen) – er spielt eine entscheidende Rolle in Steven Spielberg’s “Unheimlicher Begegnung der dritten Art”.

Devils Tower

Dank an xylon, Sally und viele mehr.

Die Skelettküste

Posted by Joe, November 26, 2008

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Namibias Skelettküste ist benannt nach zwei verschiedenen Arten von Skeletten, die den Küstenstrand zumüllen: Skelette von Walen, und von Schiffen.

Dank massivem Walfang trifft man die Walskelette nur noch selten an, dafür sind es die Gerippe der Schiffe die bleiben, und an denen der rostige Zahn der Zeit nur langsam nagt.

Zum Beispiel fuhr hier die Eduard Bohlen auf Grund im Jahre 1909.

Angeblich zieren tausende von Schiffen die Küstenlinie; kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Wetterverhältnisse hier von orkanartigen Winden, dickem Nebel und wilden Brandungen bestimmt werden.

Die Otavi lief 1945 auf Grund mit einer Ladung Guano, die sie von den Mercury Islands aus transportierte.

Einmal auf Grund gelaufen ist das Schicksal der Besatzung ihr Übriges zu dem Küstennamen beizutragen, da die zuvor schon erwähnte Namib Wüste sich sehr ungastlich gegenüber Lebewesen verhält.

Diese Tatsache ignorierend fand es wohl jemand eine gute Idee, in dieser einsamen Wüste einen Bohrturm aufzustellen. Aber dieser teilte bald das Schicksal der Wale, Schiffe und Seemännern und fristet sein dasein nun als rostiges Skelett.

Seit 1971 handelt es sich bei der Skelettküste um einen geschützten Nationalpark, und es stellt sich heraus, dass der alte Bohrturm doch noch zu was nütze ist, denn er bietet ideale Nestgelegenheiten der dort ansäßigen Vogelpopulation an.

Das berühmteste Wrack der Skelettküste ist die Dunedin Star, ein Passagierschiff, dass 1942 an der Küste aufgelaufen ist. Die darauffolgende Rettungsaktion endete mit zwei weiteren Wracks – zum einen strandete auch das Rettungsboot, das man extra geschickt hatte, zum anderen stürzte auch noch ein kleines Flugzeug ab, das zu Hilfe geeilt kam. Die gesamte tragische Geschichte ist auch nachzulesen in John Marshs Buch Skeleton Coast(komplett auf Englisch online).

Dank an sasroodkapje’s fantastic visible shipwreck collection und Artificial Owl, die auch Direktaufnahmen der Bohrinsel online bereitstellen.

Machu Picchu

Posted by Jenni, November 26, 2008

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Machu Picchu, die “Verlorene Stadt der Inka”, ist eine uralte Ruinenstadt am Gipfel eines Berges. Sie wurde wahrscheinlich um 1440 erbaut, und am beindruckensten ist, dass sie noch dortoben zu finden ist obwohl sie einzig und allein aus zusammengesteckten Steinen besteht – ohne Mörtel jeglicher Art!

Man kann der Strasse, die sich den Berg hinunter schlängelt, bis zum Urubamba Fluss folgen, nordöstlich des kleinen Dorfes Aguas Aguas Calientes. Die Strasse heißt ‘Hiram Bingham Highway’, nach dem Archäologen aus Yale der die Stätte 1911 wiederentdeckt und sich prompt hunderte von historischen Artefakten unter den Nagel gerissen hat (Wikipedia).

Dank an: Sam Tihen, Tim Finnegan, Ignacio, RoyalPineapple, Fher, Maurício R. Maurer, martin e, Quinn Kuiken, Dan T, Tim, fish, Tom Gula & eRez

Die längsten Ortsnamen der Welt

Posted by Jenni, November 20, 2008

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“Können wir nicht einfach nach Å1 gehen?” mögen manche Touristen verzweifelt ausrufen, wenn sie gerade einen dieser Orte besuchen, welche die längsten Ortsnamen haben, die es auf der Welt wahrscheinlich gibt.

Auf der nördlichen Insel Neuseelands befindet sich zum Beispiel Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipu-kakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu.

Normalerweise einfach nur Taumata genannt, kann der Maori-Name dieses 305 Meter hohen Hügels ungefähr mit ‘Der Ort, an dem Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der Berge hinabrutschte, emporkletterte und verschluckte, bekannt als der Landfresser, seine Flöte für seine Geliebte spielte’ übersetzt werden, auch wenn es noch einige andere Bezeichnungen mit leicht unterschiedlicher Bedeutung für den Hügel gibt.

In Wales dagegen finden wir ein Dorf namens Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch.

Oft auch abgekürzt mit ‘Llanfair’ wurde der Name dem Dorf in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts gegeben um weitere Touristen anzulocken, und kann ungefähr mit ‘Marienkirche in einer Mulde weißer Haseln in der Nähe eines schnellen Wirbels und in der Gegend der Thysiliokirche, die bei einer roten Höhle liegt’ übersetzt werden. Auf Wikipedia ist der Name auch nochmal in Lautschrift angegeben – viel Spaß beim üben der Aussprache!

Massachusetts ist die Heimat von Chargoggagoggmanchauggagoggchaubunagungamaugg.

Viel öfters auch einfach nur Webster See genannt stammt der Name von den Nipmuck Ureinwohnern und bedeutet ‘Engländer bei den Manchaug bei den Fischgründen an der Grenze’, wobei es auch hier wiederum noch weitere Namen mit verschiedenen Bedeutungen gibt.

Während alle bisher genannten Namen nur aus einem einzigen Wort bestehen (beim Berg haben wir nur der Leserlichkeit wegen den Bindestrich eingefügt), geht der Guiness Welt Rekord Titel für den längsten offiziellen Namen nach Bangkok: Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit .

Übersetzt bedeutet das soviel wie: ‘Stadt der Engel, große Stadt [und] Residenz des heiligen Juwels Indras [­Smaragd-Buddha­], uneinnehmbare Stadt des Gottes, große Hauptstadt der Welt, geschmückt mit neun wertvollen Edelsteinen, reich an gewaltigen königlichen Palästen, die dem himmlischen Heim des wiedergeborenen Gottes gleichen, Stadt, die von Indra geschenkt und von Vishnukarm gebaut wurde.’ Weitere Infos auch auf Wikipedia.

Dank an Shea Marshall und Dave Lartigue.


  1. Å ist der kürzeste Ortsname der Welt, mit einer nicht gerade sehr geringen Zahl von Orten in Skandinavien, welche diesen Namen tatsächlich benutzen. 

Blaue Bäume

Posted by Andreas, Juni 30, 2008

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Im Allgemeinen wird als Tatsache akzeptiert, dass in der Natur keine Nahrungsmittel, Obst- oder Gemüsesorten mit der Farbe Blau vorkommen.

Diese Information wurde kürzlich durch die Wiedereinführung blauer Smarties1 relativiert, die ihre Farbe jetzt mit Hilfe von 100% biologischeem Seetangextrakt erhalten.

Zusätzliche Unterstützung für die “Blau in der Natur” Brigade kommt in the Form blauer Bäume, die auf Google Earth entdeckt wurden. Zuerst einmal gibt es in Australienss Mount Annan Botanic Garden einen auffällig blauen Baum.

Auf der Website des Gartens wird erläutert, dass die Bäume sein langem tot sind, aber die Behausung für verschiedene Arten von Termiten und Asseln bieten.

Sind es also die Termiten, die den Baum blau färben? Nein – weitere Erkundungen haben ergeben, dass der Baum ohne ersichtlichen Grund blau gestrichen wurde.

Vielleicht haben wir mit dieser verschwommenen Aufnahme eines blauen Baums aus Nordkalifornien mehr Glück.

Leider ist auch dieser nicht natürlichen Ursprungs, sondern das Werk des Künstlers Claude Cormier, der einen ganz normalen Baum mit 70,000 blue Weihnachtskugeln dekorierte. Auch hier – abgesehen von der künstlerischen Inspiration – ohne spezielle Gründe.

Also ist die Farbe Blau in der Natur offenbar auf Seetang beschränkt!

Fotos des australischen und des amerikanischen Baums könnt ihr auf Flickr anschauen.

Danke an Felippo, Logan und James.


  1. Lest auf jeden Fall im Wikipedia Artikel die brilliant detaillierte Beschreibung der Form. 

Three Sisters, Australien

Posted by Andreas, Juni 24, 2008

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Eine der beliebtesten Sights in New South Wales sind die berühmten Three Sisters – eine spektakuläre Formation aus drei zinnenartigen Felsspitzen, die über dem Jamison Valley in den Blue Mountains trohnen.

Die Felsspitzen heißen Meehni (922 m), Wimlah (918 m), und Gunnedoo (906 m) und ihr Anblick von der nahe gelegenen Aussichtsplatform am Echo Point ist wirklich spektakulär.

Die hier erkennbare Metalltreppe führt mit ihren über Tausend Stufenbis ins Tal .1

Die Blue Mountains sind eigentlich kein Gebirge sondern ein riesiges Plateau – mit Klippen von über 760 Metern Höhe. Allerdings liegt im “Blau” eine gewisse Wahrheit – wie auch auf den Fotos erkennbar. Beim Blick aus der Ferne wirkt das Tal wie mit unheimlichen blauen Nebel angefüllt.

Vielfach wird angenommen, dass die blaue Farbe etwas mit dem verdunstenden Öl der Eukalyptusbäume, die das Tal füllen, zu tun hat, tatsächlich aber stammt der Farbton von einem Prozeß, welcher Mie-Streuung genannt wird und der eintritt, wenn UV Strahlung von Partikeln in der Atmosphäre gestreut wird.2

Lest mehr über die Three Sisters und die Blue Mountains und die Katoomba Scenic Railway auf Wikipedia.

Danke an Mr. Stokes und Glenn Baker.


  1. Zumindest behauptet das mein Australischer Kollege Glenn. 

  2. Ich versteh es auch nicht! 

Die große Düne von Pyla (Wüstenwoche)

Posted by Andreas, Juni 18, 2008

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Fortsetzung der ersten GSS Wüstenwoche!

Obwohl es sich im engeren Sinne um keine Wüste handelt, ist die große Düne von Pyla (oder Pilat) an der südlichen Atlantikküste Frankreich gelegen, die mit Abstand größte Sanddüne Europas. Die Düne hat eine Ausdehnung von 500m mal 3 km und ist bis zu 117 hoch, besteht also ungefähr aus 60,000,000 m³ Sand.

Bedauerlicherweise lässt sich die riesige Wanderdüne nicht darauf ein, unbeweglich an ihrem Standort zu verharren, sondern scheint wild entschlossen, den angrenzenden Wald und allles andere, was sich ihr in den Weg stellt, zu verschlingen. Vorangetrieben durch den Abtrag der Küste bewegt sich die Düne mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 5 Meter pro Jahr ins Landesinnere, was multipliziert mit ihrer Länge bedeutet, dass ihr jährlich 15,000 qm2 zum Opfer fallen.

Straßen und mehrere Häuser sind durch das Voranscheiten der Düne schon vertilgt worden have already been obliterated by the dune’s progress, und wenn man die gegenwärtige Entwicklung anhält, wird in 40 Jahren auch die Straße nach Biscarrosse und der Campingplatz für immer verschwunden sein.

Für weitere Informationen gibt es – leider nur auf französisch und englisch – die offizielle Website der großen Düne von Pyla inklusive Fotogalerie in der es auch gute Fotos des im Sand versinkenden Waldes) gibt und natürlich die ausführliche Wikipedia Seite gibt.