Alle Sights der Kategorie 'Natürliche Wahrzeichen'

Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

Sand Tornado (Wüstenwoche)

Posted by Andreas, Juni 17, 2008

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**Fortsetzung der ersten Wüstenwoche. Für eine Woche publizieren wir vor allem Wüstenthemen! **

Die Sahara ist sicherlich die bekannteste Wüste der Welt und bedeckt den Großteil Nord-Afrikas. Hier schauen wir nur auf einen Winzigen Fleck in Teil in Niger. Es fällt auf den ersten Blick nicht auf, aber wenn ihr genau auf die Spitze dies Sanddüne schaut, seht ihr etwas, was wir für einen Dust Devil halten – ein Tornado aus Sand.

Sandstürme sind in der Sahara üblich und die sich daraus ergbenen Wände aus Sand können bis zu 6000 Meter Höhe annehmen. Tatsächlich wird dürch Wüstenstürme, die in der Sahelzone ihren Ursprung haben, zeitweise soviel Sand in die Luft gewirbelt, dass es zu einer von unteren atlantischen Luftschichten getragenen sandhaltigen Luftschicht in der Erdatmosphäre kommt, die bis nach Nordamerika getragen werden kann, vor allem aber, wie auf diesem Foto von flickr.com zu sehen, auf den Kanarischen Inseln zu einer Verdunklung der Atmosphäre und sehr trockenen, staubigen Unwettern führt.

Das Foto kommt von Google Earth und ist Teil des National Geographic Megaflyover Projects. Schaut euch auch dei früheren Beiträge mit weiteren dieser fantastischen hochauflösenden Bilder an!

Lest mehr über Staubteufel und die Sahara auf Wikipedia.

Danke an Yvan.

Wüste Namib

Posted by Andreas, Juni 16, 2008

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Die Namib in Namibia und Angola bildet einen Teil des Namib-Naukluft National Park, und erstreckt sich über ein Gebiet von 50,000 km². In diesem Teil der Erde herrscht seit mindestens 55 Millionen Jahren ein trockenes Klima, was die Namibische Wüste zur ältesten Wüste der Welt macht.

Ein großer Teil der Atlantikküste Namibias entfällt auf die Namib Wüste, wo das Zusammentreffen der feuchten Seeluft und der knochentrockenen Wüstenluft zu enormer Nebelbildung und starken Strömungen führt, was diesen Küstestreifen ebenso wie die bekanntere nördlich gelegenen Skelettküste zu einer tödlichen Gefahr für viele Seeleute werden ließ.

Mit scharfen Augen sind lassen sich auf diesem Bild einige Schiffswracks zu erkennen!

Abseits der Küste kommt es in dieser enormen Wüste zu weniger als 10 mm Regen pro Jahr, was abgesehen von den spektakulären und komplexen Dünenformationen, zu extremer Ödnis und Trockenheit führt.

Im östlichen Teil der Wüste befindet sich das bekannte Sossusvlei, auch Salzpfanne genannt, welches zeitweise von Wasser bedeckt wird wenn eine Sturzflut den Tsauchabfluss füllt. Achtet auf den Touristenbus im Schatten eines Baums.

Südlich liegt die Dead Vlei genannte Salzpfanne wo man sogar von hier aus “Skelette” von Bäumen ausmachen kann die schätzungsweise über 900 Jahre alt sind – von der Sonne scharz verbrannt und aus Mangel an Feuchtigkeit nicht verrotten.

Vielleicht am eindrucksvollsten der hier abgebildeten Sights sind aber möglicherweise die gigantischen Dünen, welche die die Salzpfannen umschließen. Einige von ihnen sind bis zu 340 metres hoch, und damt die höchsten Sanddünen der Welt.

Seht euch auch auf Flickr die gigantischen Dünen, die Baumskelette, oder die Dünen aus Sicht des Dead Vlei an.

Auch bei Wikipedia finden sich mehr infos der Namib Wüste, des Namib-Naukluft National Parks, des Tsauchab, Sossusvlei und des Dead Vlei.

Arches National Park

Posted by Andreas, Juni 13, 2008

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Der Arches National Park in Utah, USA, bietet einzigartige geologische Formationen, vor allem die riesige Anzahl natürlich geformter Bögen aus Sandstein, von denen über 2000 durch die allmähliche Erosionen des Felsgesteins entstanden sind.

Der bekannteste der natürlichn Bögen ist der Delicate Arch, der auch auf dem Nummernschild von Utah abgebildet ist, allerdings leider von oben nicht besonders eindrucksvoll wirkt.

Der Landscape Arch ist dagegen mit einer Spannweite von über 90 Metern beeindruckend groß!

Ebenso ist der Natural Arch sehr gut sichtbar – auf dem Foto ist es ist die helle sattelförmige Formation. Allerdings wirkt auch dieser Bogen in der Wirklichkeit weitaus beeindruckender!

Der Nationalpark enthält noch viele andere faszinierende Formationen, wie beispielsweise den Balanced Rock, ein “balancierender Felsen” mit einer Größe von drei Schulbussen. Im Bild lässt sich der Schatten des Felsens gut erkennen.

Schließlich kommen wir zum Fiery Furnace, zu deutsch: Glühender Ofen— ein Gebiet enger röhrenförmiger Durchgänge und hoher Felssäulen, welche, ähnlich dem namengebenden Ofen der biblischen Geschichte (http://en.wikipedia.org/wiki/Fiery_furnace), leicht passierbar ist. Zumindest solange Ihr euch auf einer von erfahrenen Rangern geführten Tour befindet.

Schaut euch auch unsere älteren Einträge der Rainbow Bridge, Utah und des Devil’s Tower, Wyoming an. Ihr könnt mehr über den Arches National Park auf Wikipedia lesen oder Bilder aus ebenerdiger Perspektive auf Flickr.

Danke an Cortney Moody, Jeff Alu, Jens Kilian, Jens Kilian, Michael Lustig, Roland Bock, woowoowoo, Jason Wolfe, Stuart and Steve Bryson.

Das Mysterium der Carolina Bays

Posted by Andreas, Mai 30, 2008

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Von oben betrachtet ist ein großer Teil der Landschaft South Carolinas von seltsamen ovalen Senken bedeckt[1]. Bislang ist unbekannt, wie diese unter dem Namen “Carolina Bays” bekannten einzigartigen Formationen entstanden sind.

Trotz des Namens sind die Carolina Bays auch in Delaware, Maryland, New Jersey, North Carolina, Virginia, Georgia, und Nord-Florida zu sehen. Sie variieren in der Größe[4] von einem bis zu einigen tausend Morgen, und treten oft in Gruppen auf. Einige der Senken sind mit Wasser gefüllt und bilden Seen, die meisten aber enthalten bewachsene Feuchtgebiete.

Das auffälligste ist aber, dass jede einzelne in nahezu exakt die selben Ausrichtung liegt – was einige Leute zu der Auffassung bringt, sie könnten das Resultat von Meteroiteneinschlages sein. Es müsste sich dabei allerdings um ziemlich starke Einschläge gehandelt haben, da es Schätzungen zufolge über 500 000 von ihnen gibt.

Dies ist Lake Waccamaw, North Carolina, der allgemein als größte Carolina Bay gilt.

George Howard (etwas Carolina Bay fanatisch), hat einen umfassenden KML file kreiert, der die Position mehrerer Tausend der Bays in North Carolina markiert. Dieses Bild stammt aus Google Earth und zeigt die weissen Außenlinien, die zur genauen Positionsbestimmung der Bays hinzugefügt wurden.

Kann jemand hier das Mysterium der Carolina Bays lüften?

Ihr könnt mehr über die Carolina Bays bei Wikipedia erfahren. Danke an Keith Wright, David und Ogle Earth.