Alle Sights der Kategorie 'Raumfahrzeug'

Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

Apollo 11

Posted by Joe, Juli 22, 2009

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Wer nicht gerade auf dem Mond lebt, oder besser gesagt auf dem Mars, dem wird nicht entgangen sein, dass in den letzten Tagen sich die erste Mondlandung zum vierzigsten Mal jährte1.

Am 16. Juli 1969 um 9:32 Uhr Ortszeit startete das Apollo 11 Programm mit Zündung einer Saturn-V-Rakete vom Startkomplex 39-A des Cape Canaveral in Florida. Der gleiche Platz wird auch für das Senden von Space Shuttles in den Weltraum benutz, zum Beispiel für die bekannte Endeavour (transportierte das Hubble Weltraumteleskop ins All). Übrigens: der Sicherheitsabstand für Zivilisten zu einer startenden Rakete liegt bei 5 Kilometern! Aber das Google Street View Auto schaffte es bei seinem Besuch so weit heran, dass es immer noch ein leicht verwaschenes Foto vom Flugtower erwischen konnte, der sich über die Ebene reckt.

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At the nearby Kennedy Space Center we can see a replica Space Shuttle, as well as the Rocket Garden (a display of Redstone, Titan and Atlas rockets) and the Space Mirror (or at least its shadow) – a 13-metre high memorial to those who have lost their lives in space.

Beim nahegelegenen Kennedy Space Center erblicken wir die Replika eines Space Shuttles, einen garten voller Raketen (ausgestellt werden einige Redstones, Titan- und Atlasraketen)

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Wer sich für die Mondrakete Saturn V interessiert, findet sie auch im Johnson Space Center in Housten. Das englische Googlesightseeing brachte schon einmal vor vier Jahren ein Artikel darüber. Allerdings ist die Sicht heute darauf verdeckt. Aber immerhin können wir auf das Gebäude blicken, das sich um den Weltraumverkehr der USA kümmert und in dem die berühmten Filmworte erklangen: “Housten, wir haben ein Problem!”

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Natürlich ist die Stelle in Housten nicht die einzige, die mit den Astronauten damals in Kontakt stand. So zog der Mond gerade über Australien, als Neil Armstrong die ersten Schritte auf ihm wagte. Und eben dort wurde die berühmteste Live-Übertragung der Geschichte empfangen.

Direkt mehrere Antennen empfingen das Signal. Die beste Übertragung erreichte das Parkes Observatorium in New South Wales – aber es wurde auch von der Honeysuckle Creek Tracking Station in der Nähe von Canberra empfangen. Leider sieht man Parkes nur auf einer sehr niedrigen Auflösung (auch wenn man immerhin ihre Satellitenschüssel auf den Street View Bildern entdecken kann). Dagegen kann man Honeysuckle Creek in hoher Auflösung betrachten. Man wird nur keine Aktivitäten erkennen, da die Station 1981 geschlossen wurde.

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Wir wollen aber auch nicht den ersten Mondmann hier vergessen: Neil Armstrong wurde in einer kleinen Stadt in Wapakoneta, Ohio, geboren, und während seiner Schulzeit lebter er mit seiner Familie auf der West Benton Street. Offensichtlich ist die Stadt sehr stolz auf ihren ehemaligen Bewohner, denn auf der Landkarte lassen sich Straßen finden wie der Neil Armstrong Drive, der Luna Drive, der Gemini Drive, der Saturn Drive und der Apollo Drive. Letzterer beherbergt zudem das Armstrong Air & Space Museum. Ausgestellt sind hier unter anderem eine Gemini VIII Raumkapsel, Apollo 11 Artefakte, ein Mondstein und eine “Multimediapräsentation der Einblicke und Geräusche des Weltalls”2.

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Auch wenn es wohl niemals Street View Autos auf dem Mond geben wird – ein paar Google Bilder haben wir schon. Google Moon hat sich ganz schön gemausert, seit es am 36sten Jahrestag der Mondlandung online ging, und auch wenn kein Google Auto dort oben fahren wird, haben die Google Programmieren eine Street View gleiche Panoramaansicht der Landungsplätze auf dem Mond kreiert. Dabei war es wohl ganz hilfreich, dass NASA’s Lunar Reconnaissance Orbiter immerhin 5 der 6 Landeplätze schon fotografiert hat – mit erstaunlichen Details auf den Fotos zu erkennen, wie einige Triebwerkmodule, die, nachdem sie die Astronauten wieder in den Orbit verfrachtet hatten, leer abgeworfen wurden. Es sind sogar Fußspuren erkennbar!

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Wer Spaß daran hat, die Mondlandung life (wenn auch nur virtuell) mitzuerleben, der ist auf der Seite von dem Projekt We Choose The Moon genau richtig. Ansonsten ruft die NASA selbst noch zu zahlreichen Zelebrierungen auf.


  1. Die Raumkapsel setzte um 20:17 Uhr GMT am 20. Juli auf. Armstrong betrat die Oberfläche des Mondes um 2:56 Uhr GMT am 21. Juli – als es immer noch der 20. Juli in den Vereinigten Staaten war. 

  2. Anscheinend gibt es doch eine Möglichkeit, dass sich Schal durchs All bewegt – OHNE LUFT! 

Guiana Space Centre

Posted by Jenni, Mai 21, 2009

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Die Europäische Weltraumorganisation ist eine Zusammenarbeit von 18 Europäischen Statten, mit dem einfachen Ziel, den Weltraum zu entdecken. Gestern hat die Organisation ihre ersten neuen Rekruten zum Astronautenkorps, in mehr als einem Jahrzehnt, ernannt.

Das Raumfahrtzenturm der Europäischen Weltraumorganisation ist das Guiana Space Centre, abseits der Küste Südamerikas in Französisch-Guayana. Der Standort ist ideal um Weltraumraketen zu starten, da er sich nur 500 Kilomter vom Äquator befindent, und die Raketen dadurch einen extra Antrieb von der Rotation der Erde bekommen1.

Der Blickpunkt Guianas ist der Ariane Racketenwerfer, ein 52 meter hohe Turm, der von vier 90 Meter hohen Blitzableitern umgeben ist. Das betonierte Fundament beinhaltet drei “Flammengraben”, um das Feuer der Startantreiber zu im Zaum zu halten, und die angrenzenden Wassertürme liefern 30.000 Liter Wasser pro Sekunde um die Abschussrampe während des Startsvorgangs zu kühlen.

Der Ariane Racketenwerfer wird häufig verwendet, um Kommunikationssatelliten und wissenschaftliche Experiment zu starten. Dieses Jahr hat Guiana bereits zwei Ariane-5 Raketen gestartet, die letztere davon erst vorige Woche, als das Herschel-Weltraumteleskop ins Weltall geschickt wurde.

Tatsächlich ist der Bedarf nach Satellitenabschüsse so groß, dass der ehemalige Ariane-1 Startplatz angepasst wurde, um Vega Raketen zu starten, die neuen, kleineren Raketenwerfer der Europäischen Weltraumorganisation.

Woanders auf dem Gelände kann man den Hilfsraketenmotor Test Stand sehen, eine 200 Meter lange, 60 Meter weite Grube in der Hilfsraketen sicher abgeschossen werden können.

Es gibt noch viel mehr zu shen, und wenn man die Google Earth Community Ansicht einschaltet, kann man Informationen über die einzelnen Gebäude sehen.

Die sechs neuen Rekruten des Astronautenkorps werden sicherlich genug Zeit zu erkunden des Geländes haben, den mit ihrem rigorosen Trainingsprogramm werden sie frühstens 2012 ihre erste Weltraumreise machen.


  1. Durchaus bedeutende 460 Meter pro Sekunde! 

US Space & Rocket Center

Posted by Joe, April 17, 2009

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NASA’s erstes Besuchszentrum und Heimat einer der weltgrößten öffentlichen Sammlungen von Weltraumteilen ist das U.S. Space and Rocket Center (U.S. Weltraum und Raketenzentrum) in der nähe von Huntsville, Alabama.

Das Hauptgebäude beherbergt Hunderte von Weltraumartefakten, unter anderem echtes Mondgestein und ausgestopfte Weltraumaffen. Glücklicherweise sind die besten Attraktionen allerdings zu groß, als dass man sie im Gebäude hätte verstauen können und mussten außerhalb platziert werden1.

Begrüßt wird man, wenn man das Gelände des “Space and Rocket Centre” betritt, von einer [A-12 Blackbird], welche, wie wir ja alle wissen, kein Raumschiff, sondern ein Flugzeug ist – trotzdem sehr nett anzusehen, also lassen wir es einfach mal durchgehen2.

Ebenfalls kann man vom Eingang her sofort die massive Saturn V bemerken, die Rakete, die zur Zündung NASA’s Apollo und Skylab Missionen verwendet wurde.

Wie auch immer – genauso wie bei der Blackbird handelte es sich hierbei um keine Weltraumrakete. Es ist nur ein 1:1 Attrappe, die speziell für den Park gebaut wurde.

In der Hoffnung endlich echte Weltraumsachen sehen zu können gelangen wir zu einer weiteren Saturn V, die dieses Mal auf dem Boden liegt.

Endlich eine (fast echte) Weltraumrakete. Auch wenn alle drei Raketenmodule von verschiedenen Testmodellen stammen und nicht für den Flug bestimmt waren (ansonsten wären sie auch nicht immer noch in so einem guten Zustand), besitzt die Rakete alle benötigten Innenteile, um gestartet zu werden, und hat zudem auch noch den ehrenvollen Status eines US Nationalmonumentes.

Neben der Saturn V steht eine etwas kleinere Rakete, die Saturn I, welches die erste Weltraumrakete der NASA war.

Wie beim Modell der Saturn V wurde diese Rakete niemals gezündet und ist eine Zusammenstellund aus verschiedenen Testmodellen. Jemand, der anscheinen zu viel über Weltraumraketen weiß, hat sich sogar darüber beschwert, dass die Triebwerke falsch lackiert sind: “the roll pattern on the fins is also off, as the black-white boundary should be horizontal to the ground and bisecting the root edge of the fins.” (frei übersetzt: “Das Rollmuster auf den Heckflossen fehlt, da das schwarz-weiße Streifenmuster horizontal zum Boden verlaufen sollte, um damit den Raketenkörper von den Heckflossen abzugrenzen”). Aber natürlich haben wir alle diesen mehr als offensichtlichen Fehler sofort bemerkt.

Auf der anderen Seite des Gebäudes finden wir das einzige in den USA öffentlich ausgestellte Space Shuttle.

Das leere Stahlmodell, bekannt als “Pathfinder”, wurde konstruiert, um damit Kräne und andere Transportgeräte für das Raumschiff zu testen. Es verbrachte einige Zeit in der Großen Weltraumausstellung von 1984 in Japan.

Nach der Ausstellung kehrte es nach Amerika zurück, wo wir es nun hier sehen. Hier sitzt es nun über zwei Prototyptriebwerkverkleidungen, welche niemals in Produktion gegangen sind.

Das war nun das U.S. Space and Rocket Center, wo wir haargenau null Raketen sehen konnten, die wirklich auch einmal im Weltall gewesen sind!


  1. Um genau zu sein wurde die Saturn V Rakete, die wir hier noch sehen können, inzwischen ins Gebäude verlagert. Insofern müssen sie dort doch einiges an Platz haben. 

  2. NASA flog eigentlich mit der YF-12s in den 70ern, und diese A-12 hat ihre Heckflosse in einem ziemlich ähnlichem Stil lackiert – wahrscheinlich dachten sie, keiner würde den Unterschied merken?! 

UFO in Kirgisistan!

Posted by Joe, Januar 19, 2009

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Unser erster Beitrag aus Kirgisistan liefert den Beweis, dass Ausserirdische die Erde besucht haben!

Obwohl Skeptiker vielleicht meinen werden, dies sei nur Klebeband, das verschiedene Bilder zusammen hält, ist der ‘image ghost’ (zu deutsch ‘Bild Geist’, und ehemals auf dem englischen Google Sightseeing erklärt) ein eindeutiger Beweis, dass es sich hier um ein Flugobjekt außerirdischen Ursprungs handelt.

Zudem hinterlässt das Flugobjekt eine Art Kondensstreifen von mehr als 90 Kilometer Länge über Yssykköl, dem größten See Kirgisistans, während sein Begleiter im Südosten gerade zum Flug über den See ansetzt.

Dank an Ryan Bowman und SpongeJim.