Alle Sights der Kategorie 'Skurriles'

Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

Zzyzx, Kalifornien

Posted by Joe, April 16, 2009

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Ungefähr auf der Mitte zwischen Los Angeles und Las Vegas kann man auf der Interstate 15 (Interstates sind die amerikanischen Autobahnen) ein etwas ungewöhnliches Abfahrtsschild erhaschen, dass zu einer Straße mit dem etwas ungewöhnlichen und unaussprechlichen Namen Zzyzx Road weist.

Nimmt man die Abfahrt, dann wird man merken, dass die Zzyzx Road wirklich lang und wirklich langweilig ist. Die Straße scheint sogar so langweilig zu sein, dass der Fahrer des Street View Wagens nur die ersten paar Meter der Straße fotografierte.

Aber die Länge der Zzyzx Road könnte auch nur ein gut bedachter Trick sein, damit die Leute nicht unbedacht links liegen lassen, was sich am Ende der Straße befindet…

Bis 1974 wurden Reisende, welche die Zzyzx Road ausgedauert haben, durch die Ankunft im Zzyzx Springs belohnt, einem Hotel und Spa, welches direkt bei heißen Quellen in 1944 gebaut wurde von dem verrückten Quacksalber und Radioevangelist Curtis Howe Springer.

Vielleicht hat Herr Springer sein Hotel so genannt (nachdem auch die Straße benannt ist), damit es immer als letztes im Telefonbuch auftaucht, wenn die Polizei es nach Übeltätern durchsucht – denn der ganze Betrieb war illegal.

Das Grundstück, auf dem Herr Springer baute, war niemals sein eigenes und er hatte auch nie eine Baugenehmigung. Dennoch überrascht es ein wenig, dass er es immerhin schaffte, 30 Jahre unbehelligt den Hotelbetrieb aufrecht zu erhalten, bevor er schließlich vom Land runter geschmissen wurde.

Heutzutage ist Zzyzx die Heimat eines Wüstenforschungszentrums und liegt im Mojave National Preserve, einem über 600.000 Hektar großen Naturschutzgebiet. Das Wüstenforschungszentrum soll Gruppen und Individuen die Möglichkeit bieten, Forschungen durchzuführen und die Wüstenumwelt besser zu erfahren (Offizielle Seite).

Dank an Tim Derby, XF und Alan.

Grenzübergang mal anders

Posted by Joe, April 15, 2009

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Die Straße zwischen der indischen Stadt Amritsar und ihrem pakistanischen Gegenüber Lahore kreuzt die Grenze genau im kleinen Dorf Wahga (oder Wagah, je nachdem, auf welcher Seite man steht), welche zweigeteilt wurde, als sich Pakistan 1947 von Indien abspaltete.

Wagah Während die meisten Grenzübergänge eher langweilige Orte sind, wo Formular ausgefüllt und Pässe abgestempelt werden, ist dieses kleine Örtchen Schauplatz eines der spektakulärsten Grenzzeremonien der Welt, wo Menschenmengen von beiden Nationen ihre eigene Tribüne zur festlichen Zelebrierung ihres Nationalismus aufgebaut haben.

Wagah

Jeden Tag passieren Menschen und Güter die Grenze, wobei dabei meistens Gepäckträger des einen Landes das Gepäck an der Grenze an Träger des anderen Landes weiterreichen. Ganz nebenbei gibt es dann auch noch bei Sonnenuntergang von beiden Nationen ein Truppenaufgebot, dass an der Grenze eine kleine Parade im fast schon aggressiven Stil aufführt, die viel Stampfen, Schwenken von Waffen, Zuschmeißen von Toren und das Einholen der Nationalflagge beinhaltet – wobei letzteres zeitlich präzise koordiniert stattfindet, damit keines der beiden Länder seine Flagge eher einholen muss.

Ihr müsst euch unbedingt die Bilder auf Panoramio und die einige der Videos auf YouTube ansehen, um einen wirklichen Eindruck von diesem Spektakel zu erhalten.

Dank an Mukesh Kanchan.

Der Messias der Affen

Posted by Jenni, März 31, 2009

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Wenn wir vom Affen abstammen, und unser Sozialverhalten denen der Affen gänzlich ähnelt, dann müssten doch umgekehrt Affen, genauso wie wir, auch einen Messias haben – jetzt halten mich vielleicht einige für Spinner, aber Google Earth beweißt uns die Existenz des Messias der Affen, denn der Allmächtige der Affen hat sein Bildnis uns geschenkt! Und dies direkt zweimal! Alle Ehre dem Herren der Affen!

Vielleicht animiert dies Hollywood ja dazu, mal wieder eine Fortsetzung von Planet der Affen zu drehen, nun da wir wissen, dass es sich dabei um die Erde handeln muss.

Dank an Sebastian ‘BuzzDee’ und Cecco.

Bären in der Stadt

Posted by Jenni, März 18, 2009

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Heute begegnen wir mehrere Bären, die in Städten in den USA gesichtet wurden.

Zuerst geht es nach Denver, wo ein seltsames blaues Objekt, das aus der Vogelperspektive sichtbar ist, sich in Street View als ein riesiger blauer Bär erweist, der durch die Fenster des Colorado Convention Centres hineinschaut.

Bear Bear

Diese zwölf Meter hohe Skulptur aus Stahl und Glasfasern, mit dem Namen I See What You Mean (zu deutsch: Ich sehe was du meinst), wurde von dem Künstler Lawrence Argent entworfen und 2005 installiert.  Und falls ihr neugierig seid, so sieht es von Innen aus!

Ein ebenfalls großer Bär schmückt das Äußere eines Kasinos in Elko, Nevada, um seine Starattraktion zu fördern.

Bear

Die Statur ist eine Kopie des White King – 3 Meter hoch und eine Tonne schwer – angeblich der größte Eisbär der jemals erlegt wurde. Der ausgestopfte Bär ist im Cafe des Kasinos ausgestellt.

Zu guter Letzt geht es nach Detroit, und Bären einer ganz anderen Art – Teddybären und Plüschtiere aller Art gestalten das einzigartigen Dekor dieses Hauses in der Mt Elliott Street.

Bears

Man könnte befürchten, dass die Grundstückswerte in der Nachbarschaft darunter leiden, aber es handelt sich tatsächlich um ein Kunstprojekt.

Dank an lyrics_guru.

Seltsames am Meeresboden

Posted by Joe, Februar 17, 2009

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Wie ihr alle sicherlich mitbekommen habt, wurden im Januar bei Google Earth und Google Maps verbesserte Tiefenbilder des Meeres und der Meeresoberfläche eingeführt. Grund genug, um euch mal einige Sights von dem Boden des Ozeans zu zeigen. Ihr denkt, da gibt es nichts interessantes? Falsch gedacht!

Zum Beispiel durchstöberte eine Leserin oder ein Leser beim englischen Google Sightseeing, aliosha, den Atlantik und entdeckte ein seltsames Rastermuster in der Tiefe.

Mit einer Größe von ungefähr 150 Quadratkilometer ist es wahrscheinlich keine natürliche Erscheinung, aber was sonst könnte dieses Muster in solcher Tiefe verursacht haben?

Noch seltsamer, an der Küste Indonesiens, sieht man die angeblich weltgrößte Schrift des ganzen Planeten – bei einer Breite von 130 Kilometer ist sie ungefähr 30 mal so groß wie die Zweitplatzierte.

Leider ist es nur die größte Schrift bei Google Earth, da sie in Wirklichkeit nicht existiert.

Die Schrift lautet “DTS/SIO”, und wurde von David T. Sandwell (DTS), Professor der Geophysik beim ‘Scripps Institution of Oceanography’ (SIO) hinzugefügt.

Das Meeresbodenbild kommt von einer Anzahl an Bathymetrie Quellen (Meeresbodenvermessungsquellen), unter anderem der SIO. Prof. Sandwell hat die falschen Unterwasserschluchten hinzugefügt damit man sehen kann wo die Daten der SIO benutzt wurden.

Dank an aliosha and GEarth Blog.

Aufgespiesste Autos im Namen der Kunst

Posted by Jenni, Januar 22, 2009

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Wenn man die Telephone Road in Waikato, Neuseeland, entlang fährt, könnte man meinen, jemand hätte versucht sein Auto auf einem großen Baumstumpf zu parken.

Dies scheint kein offiziell sanktioniertes öffentliches Kunstwerk zu sein, sondern vielmehr das Werk eines wohlgesinnten einheimischen Kunstförderers (oder vielleicht einfach die Folge von schlichtweg schlechtem Autofahren).

Dieses mysteriöse Kunstwerk erinnert an die Spindel in Illinois, eine Skulptur die aus 8 Autos besteht, die auf einem 150 Meter langen Stachel aufgespießt sind. Das englische Google Sightseeing hat diese Skulptur 2006 schon mal von oben gezeigt, aber seid dem ist sie auch vom Street View Wagen aufgenommen wurden.

Ebenfalls 2006 hatten einige Einheimischen Google Sightseeing darueber informiert dass dieses äußerst geniale Kunstwerk bedroht sei von denjenigen, die es unverständlicherweise als “Schandfleck” betrachteten! Die Debatte zog sich hin bis Mai 2008, als die Spindel dann leider abgerissen und verschrottet wurden.

Aber vielleicht ist nicht alles verloren, denn die zwei obersten Autos (ein 1967 Käfer und ein BMW, die von dem Autraggeber des Kunstwerkes gestifftet worden waren) wurden vorm Verschrotten gerettet – in der Hoffnung, dass sie eines Tages als Teil von “Spindel 2″ wiederverwertet würden!

Gibt es irgendwo eine Petition, die wir unterschreiben können?

Dank an John Burns

UFO in Kirgisistan!

Posted by Joe, Januar 19, 2009

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Unser erster Beitrag aus Kirgisistan liefert den Beweis, dass Ausserirdische die Erde besucht haben!

Obwohl Skeptiker vielleicht meinen werden, dies sei nur Klebeband, das verschiedene Bilder zusammen hält, ist der ‘image ghost’ (zu deutsch ‘Bild Geist’, und ehemals auf dem englischen Google Sightseeing erklärt) ein eindeutiger Beweis, dass es sich hier um ein Flugobjekt außerirdischen Ursprungs handelt.

Zudem hinterlässt das Flugobjekt eine Art Kondensstreifen von mehr als 90 Kilometer Länge über Yssykköl, dem größten See Kirgisistans, während sein Begleiter im Südosten gerade zum Flug über den See ansetzt.

Dank an Ryan Bowman und SpongeJim.

Weltgrößter Weihnachtsmann

Posted by Jenni, Dezember 24, 2008

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Wir alle wissen, dass der Weihnachtsmann am Nordpol wohnt, und dort kann man auch den weltgrößten Weihnachtsmann finden…das heißt um genau zu sein in der Stadt North Pole (zu deutsch Nordpol) in Alaska.

Der 12 Meter hohe Weihnachtsmann ist im St. Nicholas Drive (zu deutsch “Sankt Nikolaus Anfahrt”) zu Hause, natürlich vor dem Santa Claus House. Von oben herab ist er nicht so leicht zu sehen, aber zum Glück hat das Street View Auto ihm einen Besuch abgestattet.

Obwohl sie tatsächlich 2.700 Kilometer südlich des Nordpols liegt, nutzt die Stadt ihren Namen voll aus. Die Straßen tragen Namen wie Snowman Lane (Schneemann-Gasse) und Kris Kringle Drive, wobei Kris Kringle in Amerika ein weiterer Name für den Weihnachtsmann ist. Die Strassenlaternen in der Santa Claus Lane (Weihnachtsmann-Gasse) sehen aus wie riesige Zuckerstöcke (eine beliebte Weihnachtsdekoration in Amerika), und die Notfallwagen sind in weihnachtlichen Farben angestrichen.

Dank an Brandon für den Hinweis zum weltgrößten Weihnachtsmann.