Alle Sights der Kategorie 'Wüsten'

Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

Antlitz Jesu auf Sanddüne entdeckt

Posted by Jenni, Dezember 1, 2008

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Es muss sich um Jesus handeln, nicht wahr? Schließlich taucht der Typ ständig irgendwo auf, auf Toasts, Pilzen und was weiß ich nicht noch alles, und diesmal anscheinend halt auf einer Sanddüne .

Face in sand dune

Dank und Segen an Mick D und Greg Day.

Geisterstadt: Kolmanskuppe

Posted by Jenni, November 14, 2008

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Dies ist die erste Folge einer gelegentlichen Serie, in der wir uns die interessantesten verlassenen Städte der Welt ansehen.

1908 wurden in der Namib Wuste Diamanten entdeckt, und eine der Städte die entstanden um die ankommenden Minenarbeiter zu beherbergen und zu unterhalten war Kolmanskuppe.

Kolmanskuppe wurde nach dem Vorbild einer deutschen Stadt entwickelt, und prahlte zu seinen besten Zeiten mit einem Krankenhaus, einem Ballsaal, einem Kraftwerk, einer Schule, einer Kegelbahn, einem Theater, einem Kasino und einem Bahnhof.

10 Jahre später, am Ende des Ersten Weltkriegs, kündigte ein riesiger Preissturz für Diamanten den Anfang des Endes von Kolmanskuppe an. 1936 wurden größere Einlagen an wertvollen Diamanten in der Nähe der Küste gefunden, und die Minenarbeiter fingen an in die neu gegründete Stadt Oranjemund aus zuwandern.

In den 1950ern war Kolmanskuppe dann komplett verlassen, und die weitläufige Wüste fing an die Stadt zurückzugewinnen, die Gebäude ab zutragen und sie langsam mit Sand zu füllen.

Jüngst spielte Kolmanskuppe in Filmen eine Rolle, und heute ist es eine beliebte Touristenattraktion die von der De Beers Diamantengesellschaft unterhalten wird. Die Stadt ist ausgiebig von Fotografen auf Flickr dokumentiert wurden, und hat sogar ganze Musikalben inspiriert.

Mehr über Kolmanskuppe und Oranjemund gibt es auf Wikipedia.

Dank an Phillip Lockwood-Holmes.

Betonkunst

Posted by Joe, November 12, 2008

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Hier in Marfa, Texas, sehen wir das Muster von ‘15 Untitled Works in Concrete’, eine riesige Betoninstallation veröffentlicht in der ‚Chinati Foundation’, ein modernes Kunstmuseum das von dem für die Betoninstallation verantwortlichen Künstler Donald Judd konzipiert und gegründet wurde.

Judd war ein minimalistischer Bildhauer, der 1979 1.4 km² an Wüste für eine gemeinnützige Kunststiftung erworben hat, die Judd selbst und seinen Zeitgenossen gewidmet wurde - Zeitgenossen wie zum Beispiel der GSS Liebling Claes Oldenburg, zu dem es schon mehrere Sights gab (1, 2, 3).

’15 Untitled Works in Concrete’ besteht tatsächlich aus sechzig fünf Meter langen Betonklötzen, die in fünfzehn verschiedene Formationen angeordnet sind. Das gesamt Werk erstreckt sich fast einen Kilometer über die Wüste, was auch erklären würde, weshalb Judd vier Jahre gebraucht hat um es zu vollenden!

Die ‘Chinati Foundation’ website zeigt einige sehr gute Bilder des Kunstwerks, die vorort aufgenommen wurden.

Dank an Nathaniel, der sogar schon in einer dieser Kunstwerke Mittag gegessen hat!

Australischer Road Train

Posted by Andreas, August 15, 2008

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Als Google kürzlich Street-Views von einigen ausgedehnten einsamen Straßen durch das Innere Australiens veröffentlichte, erwarteten die meisten Leute hier draußen wenig Besonderes.

Ehrlich gesagt, lagen diese Menschen zum großen Teil ganz richtig. Allerdings entdeckte die Street-View Crew dann und wann doch etwas von Interesse. In den Wüsten von Südaustraliens auf dem Stuart Highway, können wir einen heran nahenden Truck sehen. Und offenbar ist es ein wirklich großer Truck!

Moment mal - ist das etwa noch ein Truck, der da gefährlich eng hinter dem ersten fährt? Nein - der erste riesige Truck zieht einen Tieflader, …. auf dem noch Truck steht und dahinter noch einen Anhänger!

Das Zeichen am Ende dieses riesigen Gefährts erläutert netterweise, dass es sich hier um einen so genannten “ROAD TRAIN” handelt - eine Art Lasttransport wie er in abgelegenen Gebieten Australiens, der USA und West-Kanadas genutzt wird, um sehr große Ladungen über sehr weite Entfernungen zu transportieren. In den USA und Canada sind die Bezeichungen “Triples,” “Turnpike doubles” und “Rocky Mountain doubles” gebräuchlicher.

Der hier gezeigte Road Train ist übrigens ein “Triple”, und dazu noch “doubled-up” (d.h. er transportiert weitere leere Road Train-Anhänger), aber einige dieser Züge ziehen bis zu 4 aufeinander folgende Anhänger. Australien hat die größten und schwersten legalen Lastzüge der Welt, von den einige bis zu 200 Tonnen wiegen.

Auf der englischen Google Sightseeing: Trucks Pulling Trucks

Dank an Virtual Globe Trotting

Die große Düne von Pyla (Wüstenwoche)

Posted by Andreas, Juni 18, 2008

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Fortsetzung der ersten GSS Wüstenwoche!

Obwohl es sich im engeren Sinne um keine Wüste handelt, ist die große Düne von Pyla (oder Pilat) an der südlichen Atlantikküste Frankreich gelegen, die mit Abstand größte Sanddüne Europas. Die Düne hat eine Ausdehnung von 500m mal 3 km und ist bis zu 117 hoch, besteht also ungefähr aus 60,000,000 m³ Sand.

Bedauerlicherweise lässt sich die riesige Wanderdüne nicht darauf ein, unbeweglich an ihrem Standort zu verharren, sondern scheint wild entschlossen, den angrenzenden Wald und allles andere, was sich ihr in den Weg stellt, zu verschlingen. Vorangetrieben durch den Abtrag der Küste bewegt sich die Düne mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 5 Meter pro Jahr ins Landesinnere, was multipliziert mit ihrer Länge bedeutet, dass ihr jährlich 15,000 qm2 zum Opfer fallen.

Straßen und mehrere Häuser sind durch das Voranscheiten der Düne schon vertilgt worden have already been obliterated by the dune’s progress, und wenn man die gegenwärtige Entwicklung anhält, wird in 40 Jahren auch die Straße nach Biscarrosse und der Campingplatz für immer verschwunden sein.

Für weitere Informationen gibt es - leider nur auf französisch und englisch - die offizielle Website der großen Düne von Pyla inklusive Fotogalerie in der es auch gute Fotos des im Sand versinkenden Waldes) gibt und natürlich die ausführliche Wikipedia Seite gibt.

Sand Tornado (Wüstenwoche)

Posted by Andreas, Juni 17, 2008

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**Fortsetzung der ersten Wüstenwoche. Für eine Woche publizieren wir vor allem Wüstenthemen! **

Die Sahara ist sicherlich die bekannteste Wüste der Welt und bedeckt den Großteil Nord-Afrikas. Hier schauen wir nur auf einen Winzigen Fleck in Teil in Niger. Es fällt auf den ersten Blick nicht auf, aber wenn ihr genau auf die Spitze dies Sanddüne schaut, seht ihr etwas, was wir für einen Dust Devil halten - ein Tornado aus Sand.

Sandstürme sind in der Sahara üblich und die sich daraus ergbenen Wände aus Sand können bis zu 6000 Meter Höhe annehmen. Tatsächlich wird dürch Wüstenstürme, die in der Sahelzone ihren Ursprung haben, zeitweise soviel Sand in die Luft gewirbelt, dass es zu einer von unteren atlantischen Luftschichten getragenen sandhaltigen Luftschicht in der Erdatmosphäre kommt, die bis nach Nordamerika getragen werden kann, vor allem aber, wie auf diesem Foto von flickr.com zu sehen, auf den Kanarischen Inseln zu einer Verdunklung der Atmosphäre und sehr trockenen, staubigen Unwettern führt.

Das Foto kommt von Google Earth und ist Teil des National Geographic Megaflyover Projects. Schaut euch auch dei früheren Beiträge mit weiteren dieser fantastischen hochauflösenden Bilder an!

Lest mehr über Staubteufel und die Sahara auf Wikipedia.

Danke an Yvan.

Wüste Namib

Posted by Andreas, Juni 16, 2008

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Die Namib in Namibia und Angola bildet einen Teil des Namib-Naukluft National Park, und erstreckt sich über ein Gebiet von 50,000 km². In diesem Teil der Erde herrscht seit mindestens 55 Millionen Jahren ein trockenes Klima, was die Namibische Wüste zur ältesten Wüste der Welt macht.

Ein großer Teil der Atlantikküste Namibias entfällt auf die Namib Wüste, wo das Zusammentreffen der feuchten Seeluft und der knochentrockenen Wüstenluft zu enormer Nebelbildung und starken Strömungen führt, was diesen Küstestreifen ebenso wie die bekanntere nördlich gelegenen Skelettküste zu einer tödlichen Gefahr für viele Seeleute werden ließ.

Mit scharfen Augen sind lassen sich auf diesem Bild einige Schiffswracks zu erkennen!

Abseits der Küste kommt es in dieser enormen Wüste zu weniger als 10 mm Regen pro Jahr, was abgesehen von den spektakulären und komplexen Dünenformationen, zu extremer Ödnis und Trockenheit führt.

Im östlichen Teil der Wüste befindet sich das bekannte Sossusvlei, auch Salzpfanne genannt, welches zeitweise von Wasser bedeckt wird wenn eine Sturzflut den Tsauchabfluss füllt. Achtet auf den Touristenbus im Schatten eines Baums.

Südlich liegt die Dead Vlei genannte Salzpfanne wo man sogar von hier aus “Skelette” von Bäumen ausmachen kann die schätzungsweise über 900 Jahre alt sind - von der Sonne scharz verbrannt und aus Mangel an Feuchtigkeit nicht verrotten.

Vielleicht am eindrucksvollsten der hier abgebildeten Sights sind aber möglicherweise die gigantischen Dünen, welche die die Salzpfannen umschließen. Einige von ihnen sind bis zu 340 metres hoch, und damt die höchsten Sanddünen der Welt.

Seht euch auch auf Flickr die gigantischen Dünen, die Baumskelette, oder die Dünen aus Sicht des Dead Vlei an.

Auch bei Wikipedia finden sich mehr infos der Namib Wüste, des Namib-Naukluft National Parks, des Tsauchab, Sossusvlei und des Dead Vlei.