Alle Sights in Botswana

Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

Orapa & Letlhakane Diamantenminen, Botswana

Posted by Jenni, Januar 13, 2009

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Für unseren ersten Eintrag aus Botswana wollen wir die Gemeinden von Orapa und Letlhakane besuchen, wo einige der größten Diamantenminen zu finden sind.

Es existieren zwar noch größere Diamantenminen auf der Welt – diese sind aber alle nicht mehr in Betrieb. Dagegen ist laut Wikipedia Orapa zur Zeit flächenmäßig die größte offene Mine. Jedes Jahr produziert ein gemeinsame Projekt namens Debswana zwischen De Beers und der botswanischen Regierung 20 Millioen Tonnen Erz und 40 Millionen Tonnen Abfallgestein. Das Erz ergibt ca. 18 Millionen Karat an Diamanten (ca. 3.600 Tonnen) und damit eine Milliarde Dollar an Profit!

Die Stadt, die in der Nähe der Mine gewachsen ist, hat Schulen, Krankenhäuser, einen Spielpark und einen Flughafen, die alle von Debswana betrieben werden um der Bevölkerung zu dienen, die sich in den letzten Jahren stark vermehrt hat.

Die Stadt hat auch Zäune – die gesammte Gemeinde ist von einem Netzwerk umgeben welches die Stadt gegen eventuelle Diamantendiebe schützen soll… daher ist Orapa eigentlich ein ziemlich sicherer Ort zum Wohnen! Ich nehme mal an, dass die sichtbaren Vierecke Zäune sind mit Strassen, die von Sicherheitsbeamten patroliert werden.

Die Gewinnungsanlagen in Orapa behandeln auch Erz aus anderen Minen, die von Debswana betrieben werden, unter anderem Erz aus einer Miene nähe Letlhakane. welche aus der Luft eindrucksvoll aussieht – auch wenn hier viel weniger Diamanten pro Jahr geförtdert werden: lächerliche 1 Millionen Karat, also nur um die 200 Tonnen.

Die Gemeinde von Letlhakane ist in einiger Entfernung von der Mine außerhalb der quadratischen Zäune gelegen, und daher ist die Sicherheitsstufe dort nicht ganz so hoch.

Dank an Nonprophet.