Alle Sights in Jordanien

Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

Wadi Rum (Wüsten Woche 2)

Posted by Joe, Juni 25, 2009

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Die bezaubernde Wadi Rum Wüste, die gerade mal 720 Quadratkilometer misst, ist ein Tal im südlichen Teil Jordaniens. Einst überflutet vom Roten Meer, ist es heute das Zuhause von Beduinen, aber auch ein gern gesehener Ort unter Touristen, die hier die karge Wüstennatur erleben möchten – natürlich werden auch Besucher dadurch angezogen, dass hier der Klassiker Lawrence von Arabien entstand, der auf den wahren Begebenheiten von T. E. Lawrence beruht, einem britischen Offizier im ersten Weltkrieg.

wadi-rum

Wadi Rum wird umgeben von einigen spektakulären Bergen, die größtenteils aus Sandstein und Granit bestehen und gerade zu allen möglichen Abenteuer einladen. Auch wenn man die Beduinen1 eher als umherziehende Nomaden kennt, so haben sie doch inzwischen einen eher sesshaften Lebensstil angenommen – ihre Haupteinnahmequelle bildet daher auch der Tourismus.

village

Wirklich bekannt in unserer westlichen Gesellschaft – wie könnte es anders sein – wurde Wadi Rum durch den schon erwähnten Film Lawrence von Arabien, welcher 1962 in die Kinos kam. Im Film verbringt T. E. Lawrence die meiste Zeit in Wadi Rum, um die Araber bei ihrem Kampf gegen die Türken zu unterstützen – mit dem Ziel, das osmanische Reich zu erobern. Natürlich ist der Film nicht in allen Punkten historisch Präzise – so verbrachte Lawrence nur eine sehr kurze Zeit in Wadi Rum. Allerdings ist bei den fantastischen landschaftlichen Aufnahmen es verzeihlich, dass der gesamte Film dort spielt.

Wadi Rums hat sogar einen eigenen Internetauftritt, aber auch Wikipedia liefert wieder einige Infos.


  1. Wer es genau wissen möchte: der Großteil der in Wadi Rum lebenden Beduinen sind von dem Zalabia und dem Sweilhin Stamm. 

Petra, eine aus dem Felsen geschlagene Stadt der Antike

Posted by Andreas, Mai 22, 2008

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Seit den Kreuzzügen von der westlichen Welt in Vergessenheit geraten und 1812 vom Schweizer Jean Louis Burckhardt wiederentdeckt, liegt die antike Stadt Petra – griechisch “Felsen” – in Jordanien, unweit der israelischen Grenze.

Von früheren Besiedlungen, die bis in die Steinzeit zurückgehen abgelöst, entstanden Petras erste feste Bauten im 3. Jh. vor Chr.. Vom 5. Jh. vor bis zum 3. Jh. nach Christus war Petra ein bedeutender Handelsplatz und bildete einen wichtigen Knotenpunkt der Weihrauchstraße. Das erstaunlichste ist, dass die Mehrzahl der erhalten gebliebenen Gebäude nicht im eigentlichen Sinne gebaut wurden, sondern direkt aus dem örtlichen Sandstein gemeißelt wurden, wie beispielsweise dieses antike Amphitheater.


Foto von ebener Erde

Der wohl am besten erhaltene Teil der Stadt ist das von Beduinen als Schatzhaus des Pharao bezeichnete Khazne al-Firaun, welches sich geschützt am Ende der hohen, engen al-Siq Schlucht befindet. Der Schutz der hohen Felswände sorgte dafür, dass das Schatzhaus – eigentlich ein Grabtempel – nicht wie viele andere architektonische Besonderheiten von Petra im Laufe der Jahrtausende vom Wüstenwind sandgestrahlt wurde.1

Auch wenn die Draufsicht nicht den Blick auf die Fassade selbst erlaubt, sehen davor wir eine Gruppe Touristen direkt davor.

Das Schatzhaus befindet sich an der Oberseite des Bildausschnitts und ein von der Gruppe aufgenommenes Foto würde ziemlich aussehen, wie dieses Bild.

Falls euch das Bild irgendwie bekannt vorkommt, erkennt ihr es vielleicht von Steven Spielbergs Film Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, in welchem es als Teil des fiktionalen “Tempel des heiligen Gral” erscheint.2

Wenn Ihr weiter “forschen” wollt, ist hier eine gute Karte mit allen örtlichen Sehenswürdigkeiten, oder geht zu Petras Seite auf Wikipedia.

Danke an Jason Griswold und Dan Kuck.


  1. Auch das Schatzhaus weist allerdings einige schwere Beschädigugen auf, wie zum Beispiel die deutlich erkennbaren Einschusslöcher in einer weit oben stehenden Urne. Dieser Schaden wird Beduinen zugeschrieben, welche auf diese Weise mögliche Schätze bergen wollten. Allerdings ist die dekorative Urne wie auch andere Behältnisse in Wahrheit aus massivem Fels … 

  2. Es ist natürlich kein Zufall, dass kürzlich der internationale Anlauf von Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels