Alle Sights in Kanadische Regionen und Gebiete

Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

Riesenspinnen

Posted by Joe, Dezember 10, 2008

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Vorsicht an alle, die an Arachnophobie (Angst vor Spinne) leiden - in vielen Ecken der Welt scheinen sich riesige Spinnen zuhause zu fühlen; allerdings glücklicherweise nur im Namen der Kunst.

Auf dem Dach eines Gebäudes in Reno, Nevada, sitzt zum Beispiel ein riesen Vieh.

Diese Spinnenskulptur wurden vom Künstler David Fambrough entworfen. Sie besteht aus dem Gehäuse eines VW Käfers mit riesigen Beinen aus Metall (welcher Familie von Insekten das Konstrukt genau zuzuschreiben ist, konnte uns leider auch kein Biologe verraten). Die beindruckende Spinne sollte schon aus dem Weg geräumt werden, bekam aber eine Galgenfrist und wird nun in einen anderen Stadteil verlegt.

Maman, eine Skulptur der Bildhauerin Louise Bourgeois, gibt es in 8 verschiedenen Ausfertigungen weltweit zu finden und ist von Kontroverse umgeben. In Ottawa, Kanada, gibt es eine 10 Meter hohe Maman zu sehen, die 3,2 Millionen kanasiche Dollar gekostet hat. Trotz des hohen Preises scheint sie zu gefallen, denn die Skulptur ist schnell zu einer beliebten lokalen Ikone geworden.

Weitere Exemplare der Maman gibt es auch vor Kunstgalerien in Bilbao, Tokio und Seoul zu sehen.

In Kansas City ist Maman auf Google Maps nicht sichtbar, aber Street View zeigt, wie die Spinne dort fröhlich zwei Frauen und ein (zweifellos ziemlich traumatisiertes) Baby im Kinderwagen bedroht.

Maman ist auch in St Petersburg, Paris und Havana zuhause, aber wir konnten sie bisher noch nicht auf Google Maps oder Google Earth aufspüren. Lasst uns wissen, wenn ihr sie findet!

Und zu guter letzt müssen riesige Spinnen natürlich auch riesige Netze spinnen… so wie dieses hier in Colorado, das anscheinend mehrere hundert Meter weit ist. Hoffentlich bleibt kein unbescholtener Wanderer drin kleben.

Dank an Steve and Bleij.

Der Weltgrößte Muldenkipper

Posted by Jenni, Dezember 3, 2008

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Er ist vielleicht nicht so aufregend wie andere “weltgrößte” Kandidaten, aber hier präsentieren wie euch den beindruckenden (ehemals) weltgrößten Muldenkipper!

Als Prototyp gebaut und “Terex Titan” gennant, misst der LKW satte 20 Meter Länge und kann ein Ladegewicht bis zu 350 Tonnen transportieren.

Der Hersteller hat sich viele eventuell unwahre Fakten über den LKW ausgedacht, zum Beispiel das er “2 Greyhound Busse (Greyhound ist eine US Busfirma) und 2 Pickups” oder “1,000,000 Golfbälle” halten kann.

Wie beindruckend diese Fakten auch sein mögen, bei 1990 hatte der Terex Titan sein Brauchbarkeitsdatum überschritten und wurde von der Stadt Sparwood in British Kolumbian gekauft um permanent ausgestellt zu werden.

Mehr über die Terex Corporation und den Terex Titan gibt es teils auf Englisch auf Wikipedia zu lesen, und auf Youtube gibt es dieses überdramatisierte Video des LKWs zu sehen.

Auf dem englische Google Seightseeing wurde ehemals schon bei Bingham Canyon Mine über riesige LKWs berichtet.

Boblo Island

Posted by Joe, November 19, 2008

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Dieser große Pavillion respektive Tanzhalle ist das einzig verbleibende Gebäude des “Boblo Island Amusement Park” in Ontario, Kanada.

Der Vergnügungspark war für die Öffentlichkeit geöffnet von 1898 bis 1993. Lange Jahre hinweg war es die Heimat einer Vielzahl von Achterbahnen, Karussels, Shows und Restaurants. Die Tanzhalle misst fast 3300 Quadratmeter und war eine Zeit lang die größte Tanzfläche der Welt.

Die meisten Besucher erreichten die Insel (auch bekannt als “Bois Blanc”) per Fähre von Detroit, was zu der wahrscheinlich historisch bedeutsamsten Entwicklung führte, die im Zusammenhang mit diesem Park steht. Im Jahre 1948 führte eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes der USA zum Michigan Gesetz, welches Unternehmen von Diskriminierung von Menschen verschiedener Hautfarben abhalten sollte. Die Fährfirma wollte weiterhin keine afroamerikanischen Passagiere zulassen mit der Begründung, dass der Bestimmungsort (Ontario) außerhalb der USA liege. Das Gericht entschied, dass der Bestimmungsort nicht weit genug von der US amerikanischen Grenze entfernt liege (Boblo Island sei nicht ‘very foreign’), da er sehr stark auf sozialer und ökonomischer Ebene mit Michigan verbunden sei und zudem keine direkte Anbindung an umliegende Ortschaften aus Ontario habe.

Die vollständige Geschichte über den Park kann auf englisch hier nachgelesen werden. Zur Zeit zeichnet sich Boblo Island durch luxuriöse Villen, einem Golfplatz und einen Jachthafen aus.

Im Westen der Insel ist zudem die von Bäumen gesäumte Livingston Fahrrinne zu sehen.

Der Kanal wurde durch eine Untiefe gegraben, um eine sichere Route zum Eriesee für den Schiffahrtverkehr bereitzustellen.

Dank an Kirk Hayhurst.

Neonaziversagen

Posted by Joe, November 4, 2008

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In dieses kanadische Feld hat jemand ein gleichseitiges Kreuz mit Armen, die im rechten Winkel gebeugt sind, eingemäht; ein Entwurf der vorweislich in allen Korbflechtenden Gesellschaften unabhängig voneinander entsprungen ist. In anderen Worten, ein 30 Meter großes Hakenkreuz.

Obwohl es das harmlose Hakenkreuzsymbol schon seit Menschheitsbeginn gibt, wird es heutzutage fast ausschließlich mit dem Nationalsozialismus assoziiert. Da das Symbol in diesem Feld in einem Kreis eingeschlossen ist (das NSDAP Symbol ist ebenfalls in einem Kreis eingeschlossen), ist es wahrscheinlich, dass es von einigen wiederlichen Neonazis erstellt wurde um für ihre üblen Ideologien Werbung zu machen.

Anscheinend sind unsere Übeltäter aber etwas unbeholfen, da die Arme ihres Hakenkreuzes nach links zeigen. Trotz historisch vorkommender Beispiele ist dies inkorrekt, da die Arme des Nazihakenkreuzes immer nach rechts zeigten, selbst auf der Rückseite ihrer Fahnen.

Auf Google-Sightseeing gab es bereits ein unabsichtliches hakenkreuzförmiges Gebäude zu sehen, einen Hakenkreuzbrunnen und einige niederländische Neonazis, die ebenfalls zu dumm waren ein einfaches Hakenkreuz richtig herum abzubilden.

Dank an S. Patrick