Alle Sights in Indiana

Google Sightseeing nimmt euch mit auf eine Weltreise per Satellit, mittels dem frei erhältlichen Google Earth Program, oder Google Maps in eurem Browser. Jede Woche präsentieren eure Fremdenführer Jenni und Joe neue skurrile und wundervolle Entedeckungen, vielen davon von unseren Lesern selbst vorgeschlagen.

Jenni und Joel

St. Patrick’s Day in den USA

Posted by Jenni, März 17, 2009

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Am 17. März ist St. Patrick’s Day, ursprünglich Gedenktag zu Ehren des irischen Nationalheiligen1, und heutzutage ein weltweites Fest für alle Iren und die, die sich irisch fühlen.

In Irland und Großbritannien wird bekannterweise mit literweise Guinness gefeiert. In den USA dagegen haben die Feierlichkeiten viel größere Ausmaße, mit so verrückten Aktionen wie zum Beispiel den Chicago River grün zu färben (was leider noch nicht bei Google Earth aufgenommen wurde2).

Im heutigen Beitrag wollen wir allerdings einige Orte in den USA besuchen, in denen Sankt Patrick ein permanentes zu Hause gefunden hat.

Hier sehen wir den St. Patrick’s Park in Indiana, wo eine 400 Meter lange Huldigung zu Ehren des Namensvetters entworfen wurde, gänzlich aus Bäumen gestaltet. Was ja durchaus angemessen ist, wenn man bedenkt, wie sehr die Farbe Grün am 17. März verbreitet wird.

Beim englischen Google Sightseeing gab es schon mal einen Beitrag über das ursprüngliche Dublin, aber in den USA gibt es gleich neun Städte, die Dublin heißen!

Hier könnt ihr sie selbst sehen: Dublin, Kalifornien; Dublin, Georgia; Dublin, Indiana; Dublin, New Hampshire; Dublin, North Carolina; Dublin, Ohio; Dublin, Pennsylvania; Dublin, Texas; und Dublin, Virginia.

In New York City finden wir St. Patrick’s Cathedral, eine spektakuläre neugotische Kathedrale mitten in Manhattan, die fest in Hollywoods Geschichte verwurzelt ist nachdem sie in mehreren Filmen zu sehen war, unter anderem in Spider-Man.

Also, wo haben St. Patrick und der irische Einfluss sonst noch einen weltweiten Eindruck gemacht?

Wir wünschen allen Lesern eine frohen St. Patrick’s Day!

Dank an Chris R.


  1. Obwohl Sank Patrick tatsächlich aus Wales kam! 

  2. Leider gibt es noch nicht mal eine Aufnahme im historischen GE Archiv

Santa Claus, Indiana

Posted by Jenni, Dezember 23, 2008

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So wie auch der Rest der Welt sind die 220 Einwohner von “Santa Claus” in Indiana, USA, völlig im Weihnachtsfieber.

Ursprünglich hieß die Stadt Santa Fe, musste aber ihren Namen ändern als sie 1856 ein Postamt beantragte und feststellte, dass es schon eine Stadt mit dem Namen in Indiana gab. Die Einwohner wollten den ersten Teil ihres Namens behalten, und “Santa Claus”, der Name des amerikanischen Weihnachtsmannes, war das einzig Andere, was ihnen in dem Moment einfiel. Aber die historische Geschichte ist seitdem mit Erzählungen von kleinen Kindern, schneebedeckten Abenden und Schlittenfahrten ausgeschmückt worden.

Die Stadt nutzt ihren Namen so weit wie möglich aus, mit Straßen (”Mistletoe Drive”, was soviel bedeutet wie Mistelzweig Weg, denn nach einer amerikanischen Tradition werden zu Weihnachten überall Mistelzweige aufgehangen, und wenn sich ein Pärchen unter einem Mistelzweig begegnet, so haben sie sich der Tradition nach zu küssen; “Candy Cane Lane”, in dem man allerdings auch Spazierstöcke benutzen darf, die nicht aus Kandis sind, sowie eine Straße für jedes der Rentiere), Seen (‘Christmas’, ‘Holly’ – zu deutsch Stechpalme, in Amerika eine beliebte Dekoration an Weihnachten – und ‘Noel’, französisch für Weihnachten) und ganzen Stadtteilen (’Christmas Lake Village’, ‘Holiday Village’), die dem Weihnachtsmotiv folgen.

‘Holiday World’, zu deutsch Urlaubswelt, ist Nord Amerikas ältester Freizeitpark der unter einem bestimmten Motto steht – er wurde 1946 als ‘Santa Claus Land’ (Weihnachtsmannland) eröffnet. Der heutige Name reflektiert, dass der Park nun das ganze Jahr über feiert (und Besucher anlockt). Zum Park gehören auch zahlreiche Achterbahnen und andere Fahrgeschäfte, sowie der ‘Splashin’ Safari’ Wasserpark – ein Wasserpark, in dem man eine Tauchbadsafari unternehmen kann – mit der weltgrößten überdachten Wasserrutsche.

Das schon erwähnte Postamt (welches sich heutzutage in einer Einkaufspassage befindet, natürlich komplett mit Santa Claus), hat zum ersten Mal 1914 auf sich aufmerksam gemacht, als der Postmeister, James Martin, anfing Briefe zu beantworten die an Santa Claus addressiert waren. Heute beantwortet ein Team von Freiwilligen ca. 10.000 Briefe im Jahr von Kindern in der ganzen Welt, die an Santa Claus schreiben. Das Santa Claus Museum befindet sich nur ein paar Häuser weiter.